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Startothek der KfW soll Gründungsberatung beschleunigen

Für Unternehmensgründer könnten nach Angaben der KfW-Mittelstandsbank zeitraubende Behördengänge bald der Vergangenheit angehören. Denn die EU-Kommission will mit Hilfe von zentralen Anlaufstellen die Anlaufzeit für Gründungswillige auf maximal sieben Tage reduzieren. Angesichts der vielen Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften, die beim Start in die Selbstständigkeit zu beachten sind, sei das ein sehr ehrgeiziges Ziel – aber durchaus machbar.

Denn schon heute lasse sich mit dem Beratungstool der KfW im Internet (www.startothek.de) die Gründungsberatung wesentlich vereinfachen und damit beschleunigen. Von der EU-Kommission sei diese jetzt als „vorbildliche Lösung“ (Best Practice) zur Senkung bürokratischer Lasten ausgezeichnet worden. Quasi auf Knopfdruck stünden Beratern damit alle für die Gründung eines Unternehmens wichtigen Rechtsvorschriften zur Verfügung – angefangen beim Steuerrecht über das Gewerberecht bis hin zum Bau- und Umweltrecht. Ein Fachverlag für Recht und Wirtschaft sorgte im Rahmen der Qualitätssicherung stets für den aktuellen Stand. An Hand einer To-do-Liste soll der Berater die einzelnen Schritte mit dem Gründer bequem Punkt für Punkt abarbeiten können.