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Steigende Förderung für Energieeffizienz im Gartenbau

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Für 2017 sieht der Bundesrat 300 Millionen Euro mehr für den Haushalt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vor. Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) lobt besonders die Erhöhung der finanziellen Mittel für Energieeffizienz.

25 Millionen Euro mehr stellt das BMEL für Energieeffizienz in Gartenbau und Landwirtschaft im nächsten Jahr bereit. Foto: Daniela Sickinger

25 Millionen Euro mehr für Energieeffizienz in Gartenbau und Landwirtschaft

Um 25 Millionen Euro hebt das BMEL im nächsten Jahr die Zuschüsse für das Bundesprogramm für Energieeffizienz in der Landwirtschaft und Gartenbau an. Gefördert werden zukunftsweisende Innovationen in gartenbaulichen Betrieben, die einen wirksameren Umgang mit Energie ermöglichen.
Zusätzlich stockt der Bund die Mittel um 78 Millionen zur landwirtschaftlichen Unfallversicherung auf. Auch die Erhöhung der Mittel für das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) und die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur & Küstenschutz (GAK) begrüßt der ZVG.

Erhöhung des BMEL-Haushalts: Direkte Entlastung für Betriebe

„Diese Mittel bedeuten eine direkte Entlastung für unsere Betriebe, frei von bürokratischem Aufwand. Voraussetzung für einen starken Gartenbau sowie eine stabile Landwirtschaft und gesunde Familienbetriebe ist ein gestärkter ländlicher Raum“, bewertet ZVG-Präsident Jürgen Mertz die Entscheidung positiv.

Auch mit der Einrichtung des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) wird im Rahmen der Ernährungspolitik ein Schwerpunkt gesetzt. Ab Anfang 2017 soll das BZfE als Kompetenz- und Kommunikationszentrum innerhalb der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung dienen. Hierzu betont Mertz, dass es auch künftig notwendig sei, gartenbauliche und landwirtschaftliche Fachinformationen über die allgemeinen Ernährungsthemen hinaus für den Verbraucher bereit zu stellen.