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Strauchbeeren: Holunder spitze in Thüringen

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233 Tonnen Holunderbeeren wurden im vergangenen Jahr in Thüringen geerntet – 40 Tonnen mehr als noch 2015. Damit nehmen sie den Spitzenplatz unter den Strauchbeeren ein, wie das Thüringer Landesamt für Statistik ermittelt hat.

Holunder hat im Thüringer Strauchbeeren-Anbau die Nase vorn – sowohl mengen- als auch flächenmäßig. Foto: Anemone123/Pixabay

90 Prozent der Thüringer Anbaufläche entfallen auf Holunder und schwarze Johannisbeeren

Auch die Anbaufläche von Schwarzem Holunder hat sich demnach im letzten Jahr um sieben Hektar auf insgesamt 86 Hektar vergrößert. Zusammen mit schwarzen Johannisbeeren, die den zweiten Platz im Strauchbeeren-Ranking von Thüringen belegen, nimmt Holunder 90 Prozent (157 Hektar) der gesamten Anbaufläche ein.

Bei schwarzen Johannisbeeren wurden 2016 insgesamt 166 Tonnen gepflückt. Allerdings hat sich die Erntemenge gegenüber dem Vorjahr um zehn Tonnen verringert. Rote und weiße Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren nehmen mit insgesamt elf Hektar Anbaufläche eher eine untergeordnete Rolle in der Strauchbeerenproduktion des Bundeslandes ein.

Neun Prozent mehr Strauchbeeren als im Vorjahr geerntet

Die gesamte Erntemenge aller Strauchbeeren in Thüringen lag der Statistik zufolge im vergangenen Jahr bei 433 Tonnen, was gegenüber 2015 ein Plus von 37 Tonnen beziehungsweise neun Prozent bedeutet. Die Gesamtanbaufläche hat sich um 13 Hektar (knapp acht Prozent) vergrößert und liegt jetzt bei 175 Hektar, bewirtschaftet von insgesamt 19 Betrieben.

Laut dem Statistischen Landesamt bauen davon acht Betriebe ihre Strauchbeeren nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus an – auf insgesamt 70 Hektar Fläche wurden so im vergangenen 106 Tonnen (25 Prozent) der Thüringer Strauchbeerenernte erzeugt und als Bio-Produkt vermarktet.