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Substrate: „Klimadiskussion wird auch nach Corona bleiben“

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1920 gründeten die Brüder Arnold und August Brill die OHG „Georgsdorfer Torfwerk Gebr. Brill“. In den späten 1970er Jahren gelang es dem Unternehmen als einem der ersten in Deutschland, von der Torfstreu- und Brenntorfgewinnung auf die Produktion hochwertiger Substrate und Erden umzustellen. Heute wird das Unternehmen bereits in der dritten Generation von Gerrit Brill geführt und steht mit seinen Produkten für Nachhaltigkeit und Qualität ein.

Gerrit Brill (l.) und Dr. Uwe Steinmeyer. Foto: Brill

Nachfrage nach Bio-Erden, torfreduziert und torffrei steigt

Die Grüne Branche ist eine der wenigen, die in den vergangenen Monaten einen regelrechten Boom erlebt haben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der bereits bestehende Trend zum „Cocooning“ durch die Corona-Pandemie verstärkt wurde und sich die Menschen wieder intensiv mit dem heimischen Grün auseinandergesetzt haben. Auch Dr. Uwe Steinmeyer, Vertriebsgeschäftsführer der Gebr. Brill Substrate GmbH & Co. KG, hat in diesem Bereich Trends beobachten können. „Bei den Balkon- und Gartenpflanzen werden nicht mehr nur klassische Zierpflanzen, sondern auch immer mehr Kräuter und Gemüsepflanzen gekauft. Die vom Gartenbau verkauften Mengen und die erzielten Preise waren, abgesehen vom sehr komplizierten Frühjahr, überwiegend mehr als befriedigend. Bei den Erden erfreuen sich seit längerem speziell Bio-Erden, torfreduzierte und torffreie Erden einer stetig steigenden Nachfrage“, so Steinmeyer.

Brill arbeitet mit schnell nachwachsenden Rohstoffen

Passend dazu sind die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz schon seit langem fest im Unternehmen verankert. „Seit 25 Jahren arbeitet Brill in steigendem Umfang mit schnell nachwachsenden Rohstoffen in Ergänzung zu ausgesuchten Torfen. Wir bauen unsere Expertise in der Entwicklung kultursicherer, torfreduzierter Substrate gezielt aus“, erläutert Steinmeyer. Für Profigärtner würde dabei Kultursicherheit und auch die Planbarkeit großer Produktionsmengen in homogenen Qualitäten zu festen Terminen Priorität haben, während bei Hobbygärtnern die Umweltfreundlichkeit, die Klimafreundlichkeit, und die positiven Auswirkungen gekaufter Produkte auf die eigene Gesundheit im Fokus stehen würden. „Wir sehen die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten in dem großen Zusammenhang mit der seit längerer Zeit intensiv in der gesamten Gesellschaft geführten Klimadiskussion. Diese Diskussion wird uns auch in der Zeit nach Corona erhalten bleiben. Deshalb sind wir froh, dass Brill, derzeit unseres Wissens übrigens als einziges Unternehmen, mit den umweltfreundlichen und klimaneutralen Erden ein überzeugendes, kompetentes Angebot dazu machen kann“, so Steinmeyer.

Weiterhin würde sich das Unternehmen zum Teil mit der Staatlichen Moorverwaltung, bei Renaturierungsmaßnahmen nach dem Torfabbau, bei der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf von torfreduzierten und torffreien Substraten und neu auch mit klimaneutralen Erden engagieren. „Brill hat dem Markt in diesem Jahr drei neue klimaneutrale Terra-BRILL Bio-Erden vorgestellt. Die neuen Verkaufserden sind organisch gedüngt, torffrei und klimaneutral. Die Verpackung besteht zu mindestens 50 Prozent aus recycelter Altfolie. Neben der Bio Blumen- und Pflanzerde gibt es eine Bio Gemüse- und Kräutererde und eine Bio Balkonkastenerde. Alle Erden werden im 45 Liter und im praktischen 15 Liter-Komforttragebeutel angeboten“, erläutert Geschäftsführer Gerrit Brill. Damit würde das Unternehmen seinen Kunden einen wertvollen Baustein für ihre eigene Klimaschutzstrategie anbieten.

Klimaneutrales Erden-Sortiment für Gartencenter

So hat die Gebr. Brill Substrate GmbH & Co. KG alle Stoffströme und Energieverbräuche für Rohstoffe, im Einkauf, in der Produktion und im Verkauf und Versand genau und sehr arbeitsaufwändig analysiert. Zudem hat ClimatePartner die CO2-Emissionen durch diese Erden nach dem „cradle-to-customer“-Ansatz berechnet und dabei die Lebenszyklusphasen von der Rohstoffgewinnung über Herstellung und Verpackung der Erden bis zur Lieferung an das Gartencenter umfassend berücksichtigt. Im Auftrag von Brill kompensiert ClimatePartner diese CO2-Emissionen ohne Mehrkosten für den Kunden. Alles ist durch die Brill-eigene Identifikationsnummer online transparent und nachvollziehbar. „Alle reden über das Klima – wir handeln. Brill bietet den Gartencentern mit dem neuen, klimaneutralen Erden-Sortiment eine sofort umsetzbare Möglichkeit, Nachhaltigkeitsthemen lokal positiv zu besetzen und glaubwürdig zu kommunizieren. Das zugehörige Kommunikationspaket stellen wir unseren Handelspartnern gern zur Verfügung“, so Gerrit Brill und Dr. Uwe Steinmeyer.

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