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Symbolträchtiger Hügel für die Urnen

Die als „Signum“ bezeichnete begehbare Urnengemeinschaftsgrabstätte in Hügelform ist eine Besonderheit und die höchste Erhebung im Friedhofsbereich der baden-württembergischen Landesgartenschau 2006 Heidenheim. Die Urnengemeinschaftsgrabstätte „Signum“ wurde von der Fachgruppe Friedhofsgärtner des Württembergischen Gärtnereiverbands entworfen und realisiert. Die bunte Bepflanzung erfolgte mit Wacholder, Laubgehölzen, Gräsern, Stauden und jahreszeitlichen Pflanzen. Die Anlage weist einige symbolträchtige Aspekte auf. So versinnbildlicht ein Hügel die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Die Stahlplatten im Innern des Hügels stehen einerseits als Trennlinie zwischen Leben und Tod. Zugleich dienen sie zur Aufnahme von individuellen persönlichen Gedenkzeichen, wobei Zeichen aus verschiedenen Materialien wie Stein, Metall, Glas vorkommen. Die Stahlplatten bilden zwei Kreissegmente und greifen damit auch die Symbolik des Kreises auf (Symbol für die Einheit und Ewigkeit). Der Boden im Innern des Hügels ist mit feinem Splitt bedeckt. Damit – so heißt es – könne jeder Besucher seine Spuren hinterlassen. Bei Realisierung einer solchen Anlage auf einem realen Friedhof würden die Urnen mit der Asche des oder der Verstorbenen zwischen der Bepflanzung im Hügel beigesetzt.