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Tag des Friedhofs mit breit gefächertem Programm

Unter dem Motto „Kein Ort wie jeder andere“ findet der Tag des Friedhofs am 15. und 16. September 2012 statt, informiert der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF). Mit einem breit gefächerten Programm wollen Friedhofsgärtner und auf dem Friedhof tätige Gewerke bundesweit auf die gesellschaftliche Bedeutung des Friedhofs und die Formen moderner Trauerkultur aufmerksam machen. 

Führungen zu historischen Grabstätten, Ausstellungen modern gestalteter Mustergräber, Filme, Lesungen, Vorträge und Mitmachaktionen sollen in diesem Jahr verdeutlichen, weshalb der Friedhof „Kein Ort wie jeder andere“ ist.

So vereint er ganz verschiedene Funktionen in sich und ist ebenso ein Ort lebendiger Erinnerung wie auch ein Ort der Ruhe und Erholung: „Die meisten Friedhöfe sind grüne Oasen mitten in der Stadt und bieten im Wechsel der Jahreszeiten eine oft unvergleichlich reiche Fauna und Flora“, betont Roland Wagner, Marketingverantwortlicher beim Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF).

Er sieht den Friedhof zugleich als Ort der Begegnung, „mit vielfältigen Angeboten für Besucher aller Altersgruppen. Trauercafés, Trauergärten, Führungen, Ausstellungen und Informationszentren bieten den Raum für Anregungen und Gedankenaustausch.“ Auch für die Begegnung der Generationen ist der Friedhof ein geeigneter Ort – gerade auch beim Tag des Friedhofs. Nicht selten werden hier Kinder und Jugendliche in Workshops und Aktionen an die Themen Tod, Verlust und Trauer herangeführt.

Ins Leben gerufen wurde der „Tag des Friedhofs“ 2001 vom Bund deutscher Friedhofsgärtner gemeinsam mit den bundesweit tätigen Friedhofsgärtnern, Steinmetzen, Bestattern, Floristen, den Städten und Kommunen sowie Religionsgemeinschaften und Vereinen. Seitdem haben sie diesen Aktionstag zu einem vielbeachteten Event gemacht, das in Deutschland Jahr für Jahr mehrere tausend Besucher anlockt.

„Sie haben hier die Möglichkeit, den Friedhof in all seinen Facetten kennenzulernen und mit den Menschen zu sprechen, die den Friedhof zu dem machen was er ist: kein Ort wie jeder andere“, bringt der BdF-Vorsitzende Lüder Nobbmann das diesjährige Aktionsmotto auf den Punkt. (ts)