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TASPO-BBE-Umfrage: 2008 wird besser meint ein Viertel

Mit höheren Kundenzahlen im nächsten Jahr rechnet etwa ein Viertel (24 Prozent) der befragten Gartencenter und Blumenfachgeschäfte in der TASPO-BBE-Umfrage vom November. Gleiches gilt für Umsatz und Gewinn im nächsten halben Jahr: Mit mehr Umsatz rechnen in dieser Zeit 21 Prozent der Unternehmen, mit mehr Gewinn 20 Prozent. Ein weitaus größerer Teil der Befragten sieht trotz kommendem Weihnachtsgeschäft gerade einmal gleiche (40 Prozent) oder sogar niedrigere (36 Prozent) Kundenzahlen, gleichen (40 Prozent) oder niedrigeren (39 Prozent) Umsatz und einen gleichen (30 Prozent) oder niedrigeren (49 Prozent) Gewinn auf sich zukommen.

Unternehmen, die mit der eigenen Unternehmenslage zufrieden sind, begründen ihren Erfolg vor allem mit einer steigenden Kundenfrequenz (32 Prozent, darunter vor allem Blumenfachgeschäfte), weniger Konkurrenz am Point-of-Sale (23 Prozent, darunter mehr Gartencenter) sowie einem Umsatzanstieg aufgrund der guten wirtschaftlichen Gesamtsituation (18 Prozent), einem breiten Dienstleistungsangebot, das gute Umsätze bringt (14 Prozent), einem aktiven Operieren am Markt und einem saisonbedingt guten Herbstgeschäft (je neun Prozent). Häufig genannt werden in dieser Gruppe auch zukunftsgerichtete Aktivitäten und Investitionen wie permanente Neuheiten, gute Beratung, Qualität, Neueröffnungen und Umbaumaßnahmen. Deutlich anders sind die "gefühlten Gründe" bei den unzufriedenen Unternehmen: Als Ursache für die schlechte Unternehmenslage nennen diese vor allem Kundengründe wie eine fehlende Kaufkraft und mangelnde Ausgabefreudigkeit (48 Prozent, darunter mehr Blumenfachgeschäfte und Ostunternehmen), steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten (19 Prozent) und eine Verunsicherung der Kunden durch eine schlechte Konjunkturlage (sieben Prozent). Als weitere Ursachen werten die Betroffenen den Trend "Pflanzen werden zu Luxusprodukten" (30 Prozent), eine negative Wettersituation und eine sinkende Kundenfrequenz (je 15 Prozent) sowie die zunehmende Konkurrenz durch branchenfremde Anbieter wie Discounter oder Ikea (ebenfalls 15 Prozent). Als weitere Gründe finden sich hier auch der Bahnstreik oder die Lage in einer strukturschwachen Region.