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TASPO-Umfrage: Herbstabsatz an den GaLaBau erholt sich

Die für den Herbst so wichtige Absatzschiene GaLaBau funktionierte 2011 aufgrund der Witterung einmal richtig gut. Die Baumschulen attestieren überwiegend eine gute Note. Auch der Warenabfluss Richtung Einzelhandel klappte in diesem Jahr ohne wesentliche Schneehindernisse besser. Dies geht aus unserer TASPO-Umfrage unter verschiedenen Landesverbänden des Bundes deutscher Baumschulen hervor. 

„Die Witterung begünstigte den Baufortschritt, entsprechend gut war der Absatz an den GaLaBau“, so heißt es aus Schleswig-Holstein, und auch Weser-Ems vergibt die Note gut, wie auch Hannover. Ebenfalls Westfalen-Lippe mit der Einschränkung, „dass im Dezember dann das Geschäft abflachte“. Auch die rheinischen Baumschulen urteilen mit „gut“, sehen die Gründe vor allem in der Witterung, die „alle Vegetationsarbeiten auf den Baustellen zuließ“. Hessen vergibt eine 2,5, und Hamburg vermeldet eine „gute Nachfrage“. Aus Württemberg kommt die Kritik an Baumschul-Kollegen, „die 20/25 Acer für 100 Euro frei ab Baustelle dem GaLaBau anbieten“.

Ein hart umkämpfter Markt blieb auch im vergangenen Herbst das Geschäft mit den Kommunen: „befriedigend, Tendenz leicht positiv“, vermerkt Weser-Ems. „Weiterhin stark umkämpft“, heißt es aus Schleswig-Holstein. Nur eine 3,5 vergibt Westfalen-Lippe und sieht diesen Markt „insgesamt rückläufig, da zu wenig Geld vorhanden ist und ein hoher Preisdruck vorherrscht“. Das Rheinland gibt noch eine 3, bemerkt, dass die Märkte „im Osten der Republik noch besser sind als im Westen“. Hessen vergibt eine glatte 4, und Hamburg sowie Württemberg sehen einen „starken Preiswettbewerb“. Lediglich der Landesverband Hannover urteilt mit der Note 2.

Erwartungsgemäß spielt die Absatzschiene Einzelhandel im Herbstgeschäft nur eine untergeordnete Rolle. Um so erfreulicher war im Herbst 2011 zu spüren, wie sich das offene Wetter positiv auswirkte. Entsprechend fielen die Urteile aus. Weser-Ems sieht einen „befriedigenden“ Absatz, Schleswig-Holstein einen „mäßigen, dafür ein gutes Sommergeschäft“. „Gut bis durchschnittlich“ urteilt Westfalen-Lippe, und das Rheinland sagt, „besser als 2010, es hätte aber jeden Tag etwas mehr sein können, auch das hätten wir noch gut geschafft“. „Gut bis befriedigend“ meldet Hannover, und eine 4,5 vergibt Hessen. „Es wird schwieriger“, so die Aussage aus Hamburg, „da die Kunden öfter unentschlossen“ sind. Und auch Württemberg sieht ein schwaches Herbstgeschäft im Privatverkauf, „da laufend Billigangebote der Konkurrenz der Ketten zur Verfügung stehen“.

In einigen Regionen nimmt das Exportgeschäft eine stabilisierende Wirkung ein. „Gleichbleibend befriedigend“ urteilt Weser-Ems, ein „starkes und stabiles Standbein Holsteins“, äußert Schleswig-Holstein. „Gleichbleibend wie im Vorjahr“ lautet die Aussage aus Hamburg. „Befriedigend, im Herbst eher zurückhaltend“, meint Westfalen-Lippe, und die Schulnote Gut vergibt das Rheinland. (fri)