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TASPO-Umfrage zum Ostergeschäft: Hektischer Verkauf und besser als 2004

In erster Linie hektisch verlief das Ostergeschäft 2005 für Blumengroßmärkte und NBV/UGA. Aber in der Mehrzahl auch besser als im Vorjahr, so jedenfalls urteilte die Mehrzahl der neun Blumengroßmärkte und Vermarkter, die auf die Osterumfrage der TASPO geantwortet haben. Der langanhaltende, kalte Winter, der relativ früh im Jahr liegende Ostertermin und das milde Frühlingswetter zwei Wochen vor dem Fest haben das Geschäft mit den Frühblühern in den Kalenderwochen 11 und 12 ordentlich angekurbelt. Beet- und Balkonpflanzen spielten dagegen keine Rolle. Als besser im Vergleich zu 2004 sowohl in Hinsicht auf Menge, Preis und Umsatz bezeichneten die Blumengroßmärkte München, Berlin und Köln das Ostergeschäft. Für den Blumengroßmarkt (BGM) in Düsseldorf und den BGM Bonn war das Geschäft bei der Menge und dem Umsatz besser, Bonn verzeichnete sogar einen wesentlich besseren Umsatz als 2004. Bonn blieb beim Preis von Schnittblumen auf Vorjahresniveau, erzielte aber bei Topfpflanzen bessere Preise. Das Geschäft im BGM Karlsruhe lief auf Vorjahresniveau. Weniger zufriedenstellend war der Ostergeschäftsverlauf in Dortmund. Während die gleiche Menge wie 2004 verkauft wurde, mussten schlechtere Preise und Umsätze hingenommen werden. Fast alle der Antwortenden beschrieben den Abverkauf als hektisch (NBV/UGA, BGM Karlsruhe, BGM Dortmund), da nur ein kurzer Verkaufszeitraum zur Verfügung stand. Das milde Frühlingswetter hatte beim Kunden einen großen Nachholbedarf geweckt, bei relativ knappem Angebot (BGM Dortmund und Bonn). So hatte die NBV/UGA Mühe, in der kurzen Zeit die Ware zu liefern.