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TASPO-Umgfrage: Gutes Muttertags-Geschäft im Blumengroßhandel.

Das Muttertagsgeschäft ist für den Blumengroßhandel im Vergleich zum vergangenen Jahr, trotz Wirtschaftskrise, insgesamt gleichbleibend, zum Teil sogar besser verlaufen. Dies ergab eine Umfrage der TASPO unter Blumengroßhändlern im Bundesgebiet. An der Umfrage teilgenommen haben die Blumengroßhändler Euroflor, Danners, Fleurada, Petry und Roelofs sowie der Straelener Blumenhandel und der Berliner Blumengroßmarkt.

Zu dem guten Ergebnis beigetragen hat sicher das schöne Wetter und die Tatsache, dass der Muttertag nicht wie im vergangenen Jahr mit Pfingsten zusammenfiel, heißt es vom Blumengroßhandel Fleurada in Braunschweig. Hier sei seit zehn Jahren das bisher beste Geschäft zum Muttertag gemacht worden. Die Kundenaussage "auf Vorjahresniveau" sei die schlechteste, im Markt zu hörende Äußerung gewesen.

Auch Peter Skowasch vom Berliner Blumengroßmarkt bewertete das Muttertagsgeschäft aufgrund der guten Witterung positiv. Laut Josef Danners vom gleichnamigen Blumengroßhandel aus Dortmund habe das gute Wetter das Muttertagsgeschäft aufgefangen und einen gleichbleibenden Umsatz im Vergleich zum Vorjahr beschert.

Preisniveau nur gering erhöht

Das Preisniveau in der Woche vor Muttertag erhöhte sich im Blumengroßhandel nicht so stark wie schon in den Jahren zuvor. Von minimalen Erhöhungen im Vergleich zur Vorwoche berichtet Robert Roelofs vom Blumengroßhandel Jan Roelofs & Sohn in Walkersbach nördlich von München. Als "insgesamt erträglich" bezeichnet Fleurada das Preisniveau, wobei rote Ecuador-Rosen deutlich unter einem Euro blieben. Wie Manfred Ziegler von Euroflor aus Wendelstein südlich von Nürnberg berichtet, habe sich das Preisniveau insgesamt schätzungsweise um zehn bis 15 Prozent erhöht. Patricia Petry vom gleichnamigen Blumengroßmarkt in Euskirchen verweist auf eine Preissteigerung von 35 Prozent bei roter und weißer Ware.