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Tendence findet zum zweiten Mal in Folge nicht statt

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Nachdem die Tendence aufgrund von Corona bereits 2020 ausgefallen war, wird die Konsumgütermesse auch in diesem Jahr nicht stattfinden. Die anhaltenden Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie in der Bundesrepublik sowie im Ausland würden die Durchführung der Tendence zum geplanten Termin Ende Juni nicht erlauben, so die Messe Frankfurt.

Auf der Tendence werden unter anderem dekorative Produkte und Geschenkartikel vorgestellt. Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Messe Frankfurt: Absage der Tendence nicht leichtgefallen

„Wir haben uns dazu entschlossen, auch wenn uns dies alles andere als leichtfällt, die Tendence nun schon zum zweiten Mal in Folge abzusagen. Umso mehr konzentrieren wir uns zusammen mit unseren Ausstellern und Besuchern auf das kommende Frühjahr und die erfolgreiche Durchführung der Leitmessen der Konsumgüterindustrie wie die Ambiente, der Christmasworld und der Paperworld. Und im Juli planen wir wie gewohnt die Nordstil in Hamburg“, führt Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition, dazu aus. Mit der Absage der Tendence habe man für alle Beteiligten Planungssicherheit schaffen wollen – insbesondere vor dem Hintergrund, dass dem Handelsverband Deutschland (HDE) zufolge bis zu 120.000 Nicht-Lebensmitteländler nach 100 Tagen kontinuierlichem Lockdown in Existenzgefahr seien.

Nextrade und Conzoom Solutions als alternative Möglichkeiten

Bis 2022 die Konsumgütermessen Ambiente, Christmasworld und Paperworld in gewohnter Form stattfinden werden, böten der Messe Frankfurt zufolge die Online-Plattformen Conzoom Solutions und Nextrade dem Handel alternative Möglichkeiten, sich über Trends oder die Sortimentsgestaltung zu informieren und zu ordern. Gerade Nextrade eröffne Ausstellern und Fachbesuchern auch jenseits der Branchenmessen als Order- und Marketinginstrument in diesen unbeständigen Zeiten neue Chancen. Händler könnten durch Nutzung der digitalen Plattform ihren Orderrückstand ausgleichen – rund um die Uhr, ohne weitere Zusatzkosten und unabhängig von den aktuellen behördlichen Corona-Maßnahmen, so die Messe Frankfurt. Gleichzeitig sei es möglich, auf Nextrade neue Lieferanten und aktuelle Trends zu entdecken.

Wie die Messe Frankfurt bereits in der vergangenen Woche bekanntgegeben hatte, sollen Marketing und Vertrieb der Orderplattform weiter ausgebaut werden. Hierzu wurden aktuell Claus Tormöhlen, ehemaliger Head of Buying der KaDeWe Group Berlin, als Head of Brandmanagement sowie die ursprünglich aus der Spielebranche kommende und zuletzt für das E-Commerce eines Verlags tätige Jo-Anne Bartl als Marketing-Managerin verpflichtet. Mit den beiden neuen Experten im Team soll der B2B-Marktplatz Nextrade den Angaben zufolge künftig für Einkäufer noch intuitiver und benutzerfreundlicher werden.

Online-Plattform mit Praxistipps und Hilfestellungen für den Handel

Darüber hinaus stellt die praxisorientierte Online-Plattform Conzoom Solutions für Händler der Konsumgüterindustrie zahlreiche Informationen der Branche zusammen – übersichtlich geordnet in den sechs Kategorien Management & Publikationen, Marketing & Vertrieb, Messen & Veranstaltungen, Point of Sale, Personal sowie Trends & Umsetzung. Aktuell bietet das Portal nach Angaben der Messe Frankfurt zudem zusätzliche Praxistipps und Hilfestellungen für den Handel, um die umfangreichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen. Ebenfalls auf dem Portal zu finden sind ausgewählte Inhalte des am 20. April von der Messe Frankfurt veranstalteten Consumer Goods Digital Day, wie etwa die Ambiente Trends 2021 oder die Christmas Trends @home.

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