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Tendence streicht einen Messetag

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Mit einem Messetag weniger als ursprünglich geplant geht die Tendence im kommenden Jahr an den Start. Die Konsumgüter-Fachmesse soll vom 29. Juni bis 1. Juli 2019 – Samstag bis Montag – nur noch an drei Tagen stattfinden. Damit wollen die Veranstalter dem Event „das Profil geben, das die Branche braucht“.

Inspirationen für den Handel liefert die Tendence im kommenden Jahr nur noch an drei Messetagen. Foto: Jean-Luc Valentin/Messe Frankfurt

Tendence an die Bedürfnisse des Marktes anpassen

„Gespräche mit Ausstellern, Besuchern, Verbänden und unseren Partnern zeigen uns, dass die globale, aber auch gerade die nationale Retail-Landschaft, kontinuierlich in Bewegung ist und wir diesen Transformationsprozess intensiv begleiten müssen. Aus diesem Grund investieren wir in die Tendence und ihre Inhalte und passen das Profil an die Bedürfnisse des Marktes und damit der Branchen an“, erklärt dazu Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung der Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Mit der Reduzierung der Veranstaltungsdauer auf drei Tage trage die Messe den gegebenen Rahmenbedingungen aktiv Rechnung, wie Kurzawski ergänzt. Denn auf der Tendence hätten sich das schwierige Marktumfeld, in dem sich der Handel bewegt, und die Herausforderungen der Konsumgüterindustrie „in den vergangenen Jahren stärker gespiegelt als auf jeder anderen Messe“.

Rahmenprogramm bietet zusätzliche Impulse

Wie geplant soll im kommenden Jahr die neue Hallenstruktur der Tendence nach Handelsformen, Lebensstilen und Zielgruppen gegliedert sein und sich noch stärker an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. Damit kann der Handel laut Messe Frankfurt zielgerichtet sein Sortiment auf der Messe zusammenstellen „und es in seinem Geschäft so umsetzen, wie er es benötigt“.

Zusätzliche Anregungen will das Rahmen- und Event-Programm der Tendence bieten. Relevante Impulse für die Laden- und Schaufenstergestaltung sowie Starthilfe beim Online-Handel soll dem Einzelhandel etwa das Vortragsprogramm der Tendence Academy liefern.

Marktplätze als weitere Ideengeber

Als weitere Ideengeber verstehen sich die Marktplätze innerhalb der Lifestyle-Segmente. „Das Ziel ist es, den Besuchern dort zu zeigen, wie aus dem eigenen Geschäft mit einfachen Mitteln ein Erlebnisstore werden kann“, kündigt die Messe Frankfurt an.

Best-Practice-Modelle der Lifestyle-Industrie sind Gegenstand von Workshops und Vorträgen namhafter Referenten bei der zum zweiten Mal im Rahmen der Tendence stattfindenden Konferenz „Pioneers of Lifestyle“, während im Förderprogramm „Talents“ der Messe Frankfurt Kunsthandwerker ihre Unikate und Kleinserien vorstellen.