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Tödlicher BUGA-Unfall: Ermittlungen beendet

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Nach dem tödlichen Unfall auf der Bundesgartenschau (BUGA) 2015 Havelregion hat die Staatsanwaltschaft Potsdam jetzt ihre Ermittlungen abgeschlossen. Ihr Fazit: Das tragische Unglück war nicht vorhersehbar und somit nicht zu verhindern gewesen, meldet unter anderem der rbb (Rundfunk Berlin-Brandenburg).

Das BUGA-Gelände in Rathenow. Foto: BUGA-Zweckverband

BUGA-Besucher von Ast erschlagen

Am 13. Juni war ein Besucher der BUGA während eines heftigen Unwetters auf dem Ausstellungsgelände in Rathenow von einem herabfallenden Ast erschlagen worden. Der 49-Jährige wurde unter dem 25 Zentimeter dicken Ast begraben und konnte erst von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Für den aus dem Landkreis Havelland stammenden Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät: Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin die Ermittlungen aufgenommen und dem rbb zufolge durch einen Sachverständigen ein Baumgutachten erstellen lassen. Dieser kam zu dem Ergebnis, dass der Baum „standsicher“ und nicht etwa verfault gewesen sei. Ein „fahrlässiges Unterlassen“ im Hinblick auf eine mögliche Prüfung oder Fällung des Baumes sei also nicht gegeben – und somit auch die BUGA-Organisatoren entlastet.