Tomatenanbau mit künstlicher Intelligenz

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Künstliche Intelligenz: Kameras dokumentieren das Tomatenwachstum und senden die Datenauswertungen an Server weiter.

Die Technisierung des Gemüsebaus schreitet voran. In Wilcox, Arizona (USA), nutzt ein Gartenbau-Unternehmen künstliche Intelligenz als Unterstützung, um Tomaten zu kultivieren.

Künstliche Intelligenz: Revolution des Gartenbaus?

„Der Einsatz von künstlicher Intelligenz wird den Anbau von Tomaten revolutionieren“, ist sich Gustavo Vera sicher. Er leitet das Gartenbau-Unternehmen, das auf die Technologie setzt, die dank diverser Hollywood-Verfilmungen einen zweifelhaften Ruf besitzt.

Veras Firma NatureSweet betreibt 16 Gewächshäuser. Sechs davon setzen bereits auf künstliche Intelligenz. Hier reihen sich die Tomatenpflanzen dicht an dicht, wie ein Video des Lokalsenders Kjazz Phoenix zeigt. Acht Wochen dauert der Reifeprozess.

Tomatenanbau der Zukunft: Kameras, Sensoren und Server

Kameras überwachen das Wachstum, die Temperatur im Gewächshaus oder auch den Befallsdruck durch Schädlinge. Die Daten, die die Sensoren aufzeichnen, wandern auf Server. Vera wertet sie am Computer aus. Auch die Arbeitsgeschwindigkeit der Beschäftigten kann der Gartenbau-Unternehmer aus den Diagrammen entnehmen.

Mit einem Mausklick erkennt der Fachmann außerdem, welche Pflanzen durch Schädlinge befallen sind. Eine App ermöglicht den Angestellten den Zugriff auf die Daten, während sie im Gewächshaus arbeiten. So sehen sie beispielsweise genau, wie gut oder schlecht die Tomatenpflanzen wachsen.

Vom Einsatz intelligenter Systeme verspricht sich nicht nur Vera, sondern ein ganzer Wirtschaftszweig steigende Ernten.

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