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Topfpflanzengroßhändler diskutieren aktuelle Situation

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Bei ihrem virtuellen, zweitägigem Netzwerktreffen haben die Topfpflanzengroßhändler im BGI die Auswirkungen der Corona-Pandemie diskutiert. Die Großhändler blickten dabei aufgrund der anstehenden flächendeckenden Öffnungen optimistisch in die Zukunft.

Der Februar brachte explosionsartigen Zuwachs in der Nachfrage. Foto: Tima Miroshnichenko/ Pexels

Februar bringt Aufschwung im Großhandel

Erleichtert zeigten sich die Topfpflanzengroßhändler angesichts der Öffnungen des Blumenfachhandels in nahezu allen Bundesländern. Nach einem „katastophalen“ Januar sorgte zudem das warme Wetter im Februar für weiteren Aufschwung, die Nachfrage sei hier geradezu explodiert. Dass sich der Einzelhandel mittlerweile gut auf das Click&Collect-Verfahren eingestellt habe, fand sehr großen Anklang bei den Topfpflanzengroßhändlern. Auch zeigten sich die Teilnehmer:innen erleichtert, dass viele Einschränkungen langsam gelockert werden, betonten aber gleichzeitig, dass es wichtig sei, dass sich der Einzelhandel strikt an sämtliche Hygiene- und Abstandsregeln halte und diese konsequent umsetze. Es müsse verantwortungsvoll mit der Situation umgegangen werden.

Mobiles Arbeiten wird Teil des Arbeitsalltags bleiben

Auch das mobile Arbeiten aus dem Homeoffice wurde thematisiert. Hier sahen die Topfpflanzenproduzenten Potential auch nach der Pandemie. Der Austausch zwischen den Mitarbeitern, aber auch mit Kunden und Lieferanten klappte bislang ohne große Komplikationen, so dass man eine Veränderung des Arbeitsalltages in Zukunft nicht ausschließe. Negativ wurde jedoch bemängelt, dass man Waren nicht live betrachten kann und dadurch die Qualität schwieriger einzuschätzen sei. Daraus resultierende Nacharbeit sei demnach leicht gestiegen. Geschäftsreisen hingegen können durch den virtuellen Austausch mit Geschäftspartnern bei denen ein gutes Vertrauensverhältnis besteht deutlich reduziert werden.

Nachhaltigkeitsanstrengungen sichtbar machen

An Tag Zwei beleuchteten die Topfpflanzengroßhändler die Auswirkungen der Pandemie auf das Konsumverhalten. Auch hier wird eine nachhaltige Veränderung erwarte. Die Funktion des Großhandels zwischen Produzent und Konsument werde demnach zukünftig mit weiteren Dienstleistungen verbunden sein. Eine große Rolle werde die Digitalisierung spielen. Man erwarte, dass Plattformlösungen nach Amazon-Prinzip zunehmen werden. Gleichzeitig erwarte man eine Zunahme des ethischen Konsums. Verbraucher seien für „Greenwashing“ sensibilisiert und hinterfragen die Herkunft der Produkte zunehmender. Aus diesem Grund sei es auch für die Topfpflanzengroßhändler von entscheidender Bedeutung, ihre Nachhaltigkeitsanstrengungen deutlich sichtbar zu machen. Dazu gehöre Plastikvermeidung und Klimaneutralität.

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