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Torfvorkommen bei Mönchengladbach in Brand

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Ein schwer zugängliches Areal Torf in einem Wald bei Mönchengladbach geriet am Dienstagabend in Brand, das meldete die örtliche Feuerwehr. Der Löscheinsatz dauerte rund vier Stunden.

Rund vier Stunde waren die örtlichen Feuerwehren damit beschäftigt, das brennende Torfvorkommen zu löchen. Symbolfoto: skeeze / Pixabay

Passanten bemerkten aufsteigenden Rauch

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Mönchengladbach alarmiert, da Passanten aufsteigenden Rauch bemerkten. Dieser stieg aus einem Waldstück am Bresgespark an der Straße „Am Torfbend“ empor. Die eingetroffenen Einsatzkräfte erkundeten das Areal und stellten mitten in dem Waldgebiet einen Brand in einem schwer zugänglichen Areal von etwa 140 Quadratmetern fest. Dieser Brand erstreckte sich nur zum Teil oberirdisch, zum größten Teil allerdings glimmte und qualmte es unterirdisch. Ein aus noch unbekannten Gründen wahrscheinlich oberirdisch entstandener Brand hatte sich auf die tiefer liegenden Torfschichten ausgedehnt und breitete sich weiter unterirdisch nach mehreren Seiten hin aus.

Boden musste umgegraben und gelöscht werden

Die Feuerwehr ergriff umgehend einen umfangreichen Löschangriff mit drei C-Rohren in dem betroffenen Waldstück. Um dorthin mit den Schläuchen vordringen zu können, musste allerdings zunächst eine 500 Meter lange Wasserversorgung durch eine B-Leitung von der Straße „Am Torfbend“ in den Wald verlegt werden. Die ebenfalls eingetroffenen freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung sorgten für die Ausleuchtung der Brandstelle und unterstützten die Berufsfeuerwehr zusätzlich bei den Arbeiten an der großräumigen Einsatzstelle. Vor Ort musste der Boden umgegraben und abgelöscht werden, zum Teil musste eine Motorkettensäge eingesetzt werden, um in umliegende Bereiche des Brandortes vordringen zu können.

Wärmebildkamera zeigt unterirdischen Brandverlauf

Um den unterirdischen Brandverlauf verfolgen zu können, kam eine spezielle Wärmebildkamera zum Einsatz. Nach gut vier Stunden Einsatzdauer konnte ein solcher Löscherfolg verzeichnet werden, dass die Feuerwehren gegen 23 Uhr die Maßnahmen vor Ort einstellen konnten. Ob noch weitergehende Maßnahmen erforderlich sein werden, wird eine Begutachtung des betroffenen Waldstücks am heutigen Mittwoch ergeben. Die genaue Ursache des Brandes konnte ebenfalls noch nicht festgestellt werden. Weitergehende Untersuchungen werden hier Aufschluss geben.  

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