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Traineeprogramm für Bachelor-Absolventen

Die gpi green partners international GmbH & Co. KG aus Gladbeck, nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller und Konfektionär von Düngemitteln und Winterstreuprodukten, beteiligt sich am Profob-Traineeprogramm.

„Bachelor-Absolventen der Agrar- und Lebensmittelwissenschaften fehlt vielfach ein Praxisbezug. Zusätzlich stehen sie zur Planung des weiteren Berufsweges vor der Entscheidung: Master oder erster Job? Auf Unternehmensseite dagegen fehlen dringend benötigte qualifizierte Nachwuchskräfte.

Besonders mittelständische Unternehmen, die sich zunehmend auch im internationalen Wettbewerb behaupten müssen, haben Probleme, freie Stellen mit akademisch qualifizierten Fachkräften zu besetzen“, so die Erfahrung von Hans-Dieter Weschke, gpi-Geschäftsführer.

Mit dem überbetrieblichen Traineeprogramm Profob werde nun diese Lücke geschlossen. Profob steht für „Professional Food Bachelors“ und ist den Angaben zufolge ein einjähriges, von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördertes Traineeprogramm, speziell für Bachelor-Absolventen.

In Nordrhein-Westfalen werden in Kooperation mit der Universität Bonn in diesem Jahr 30 Stellen in Unternehmen vergeben. Seit Februar durchlaufen die Trainees in Praxisphasen von jeweils fünf Monaten zwei Betriebe, die auf unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette Agrar oder Ernährung agieren. Die Praxiseinheiten werden durch Seminarblöcke ergänzt.

gpi ist aktuell Partnerunternehmen von Profob. Die Traineestelle im Unternehmen ist im Bereich Qualitätssicherung, Düngemittelrecht und Reklamationswesen angesiedelt. „Qualitätssicherung und Düngemittelrecht mit Blick auf die EU-Mitgliedsländer wird immer anspruchsvoller und komplexer, dazu benötigen wir akademisch gut ausgebildeten Nachwuchs aus den Agrarfakultäten.

Programme wie Profob helfen uns, mit geeigneten Kandidaten in Kontakt zu kommen. Deshalb unterstützen wir hier sehr gern als Partnerunternehmen“, informiert Hans-Dieter Weschke.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.profob.uni-bonn.de. (ts)