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Trotz Corona: Landesgartenschau eröffnet

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Trotz der immer noch grassierenden Corona-Pandemie wurde am heutigen Dienstag die Landesgartenschau im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort eröffnet. Nachdem das Land mit der aktuellen Coronaverordnung den Weg der Öffnung geebnet hat, habe sich auch der Aufsichtsrat der Gartenschaugesellschaft einstimmig für eine sofortige Öffnung und gegen eine Verschiebung ins Jahr 2021 ausgesprochen.

Vor einigen Monaten wurden noch die Blumenzwiebeln ausgelegt, heute zeigt sich bei der Eröffnung ein anderes Bild auf dem Landesgartenschau Gelände in Kamp-Lintfort. Symbolbild: Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH

Eröffnung unter strengen Vorschriften

Nachdem die ursprüngliche Eröffnung durch die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie am 17. April nicht wir geplant stattfinden konnte, wurde der Termin in den Mai verlegt. Nach langem Warten konnte die Landesgartenschau Kamp-Lintfort am Dienstag, dem 5. Mai 2020 nun endlich eröffnet werden, allerdings unter strengen Vorschriften. „Wir freuen uns sehr heute mitteilen zu können, dass unsere Landesgartenschau in Kamp-Lintfort unter strikter Berücksichtigung der Erlasslage, für Besucherinnen und Besucher eröffnet werden kann“, verkündete Landesgartenschaugeschäftsführer Heinrich Sperling in einer Meldung.

Gesundheit steht im Vordergrund

Die Geschäftsführung der Laga GmbH stand bei der Entscheidung zur Eröffnung in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung und den beteiligten Ministerien. „Wichtig war und ist allen Beteiligten zu jedem Zeitpunkt, dass die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher sowie aller Mitwirkender absolut im Vordergrund steht. Wesentliche Prämisse bei allen vorgeschlagenen Maßnahmen ist der Umstand, dass mit dem Besuch der Landesgartenschau keine neuen oder zusätzlichen gesundheitlichen Risiken entstehen“, erklärt Martin Notthoff, ebenfalls Geschäftsführer der Laga GmbH.

Veranstaltungen bleiben vorerst abgesagt

Durch die Architektur des Geländes lassen sich Abstandsregelungen problemlos einhalten. In geschlossenen Räumen, wie der Blumenhalle, gelten Zutrittsbeschränkungen und Maskenpflicht. Eine Einbahnstraßenregelung soll die Gäste durch bestimmte Geländebereiche führen. „Wir freuen uns sehr, dass die Mitglieder des Fördervereins sich bereit erklärt haben, die Eröffnung und den Betrieb der Gartenschau sowie die Beachtung der vereinbarten Corona-Regeln tatkräftig als Ordnungskräfte zu unterstützen“, sagt Notthoff. Noch nicht geöffnet haben allerdings der Aufzug des Turmes (keine Abstandsregelungen möglich) und der Spielplatz auf dem Gelände.

Ein gastronomisches Angebot werde es lediglich in Form eines „To-Go“-Betriebs geben. Zu welchem Zeitpunkt und in welchem Rahmen gesonderte Veranstaltungen stattfinden können, sei noch nicht abschließend geklärt. Aus heutiger Sicht können auf dem Gelände keine Großveranstaltungen durchgeführt werden können. „Die Kernbestandteile einer jeden Gartenschau, wie die Gärten, Blumen und die Pflanzungen, sind auch in Zeiten von Corona erlebbar“, erklärt Sperling weiter. Die wesentlichen Beweggründe für einen Besuch seien Anregungen und Ideen für den eigenen Garten oder Balkon zu bekommen und einen schönen Tag mit der Familie oder dem Partner zu verbringen.

Weitere Meldungen zur Corona-Krise finden Sie unter dem Newstag „Coronavirus“.

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