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Turbulenzen bei Exportfirma Agrexco

In finanziellen Turbulenzen steckt das israelische Exportunternehmen Agrexco. Der Exporteur mit den Hauptmarken Carmel und Alesia führt Obst- und Gemüse, Schnittblumen und Schnittgrün für israelische Produzenten in alle Welt aus und hatte noch einmal Bieteraufschub erhalten, meldet die Lebensmittelzeitung (LZ).

Agrexco war mehrfach, zuletzt bis zum 10. August, ausgesetzt. Von den ernst zu nehmenden Angeboten für Agrexco, die bis dahin vorlagen, hat das Gericht in Tel Aviv jetzt dem israelischen Logistikunternehmen Kislev Forwarding and Customs Clearing den Zuschlag gegeben, berichtet die Online-Ausgabe der israelischen Wirtschaftszeitung Globes. Richterin Varda Alshech setzte das Verfahren nochmals bis zum 30. August aus, um dem Investor Zeit zu geben, die Übernahme zu organisieren. In verschiedenen Medienberichten wurde über die finanzielle Schieflage des Unternehmens berichtet. Demnach soll das Unternehmen mit 106 Millionen Euro verschuldet sein und hatte aktuell einen Verlust von 33 Millionen Euro in 2010 eingefahren. Mehr dazu lesen Sie in TASPO-Ausgabe 33.