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Überbetriebliche Ausbildung und Schulstandorte sichern

Noch vor der Landtagswahl soll sich die NRW-Landesregierung zur Förderung der überbetrieblichen Ausbildung (ÜA) im Bereich des Gartenbaus bekennen. Und sie soll dies auch mit den entsprechenden finanziellen Mitteln untermauern, fordert Manfred Lorenz, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen. Entsprechend hat der Verband ein Schreiben an Ministerpräsident Peer Steinbrück vorbereitet. Der Brief fordert ihn auf, entsprechend zu handeln, eine Unterschriftenliste soll dann beiliegen. Der Verband werde alles tun, damit es künftig für den Berufsstand ein leistungsfähiges, qualifiziertes und ortsnahes Angebot von Möglichkeiten der Aus-, Fort- und Weiterbildung geben wird. Er appellierte an die Politik und die Kammer, beide Bildungseinrichtungen in Münster-Wolbeck und in Essen für den GaLaBau langfristig zu sichern, ebenso die beiden Deula-Schulen in Kempen und Warendorf.

Ulrich Wittenstein (Bad Salzuflen) vom NRW-Ausbildungsausschuss ist optimistisch, dass sich jetzt bald die Politiker bekennen. „Ständig fordern sie Ausbildungsplätze ein, stehlen sich dann aber aus der Verantwortung“, sagte er. Außerdem müssten die Auszubildenden bei aktuellen Verträgen davon ausgehen, dass die Finanzierung der Überbetrieblichen Ausbildung über die gesamte Vertragszeit gesichert ist.