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Umsatzsteuer: Wird die Pauschalierung weiter eingeschränkt?

Heftig wird derzeit die Umsatzsteuerpauschalierung diskutiert: Ein neuer Entwurf des Bundesfinanzministeriums für Anwendungsrichtlinien zur Umsatzsteuerpauschalierung (Paragraf 24 Umsatzsteuergesetz) sieht hier deutliche Einschränkungen vor. Danach soll beispielsweise der Verkauf von Anlagevermögen, sofern es nicht zu 100 Prozent betrieblich genutzt wird, nicht mehr pauschal, sondern mit 19 Prozent besteuert werden.

Auch für Erzeugnisse, die zu 25 Prozent oder mehr mit Zukaufsprodukten vermischt werden, soll eine pauschale Umsatzsteuer nicht mehr anwendbar sein. Für viele gärtnerische oder landwirtschaftliche Produkte, bei denen die Zutaten nicht so einfach trennbar sind, würde dann der normale Steuersatz gelten. Durch solche unnötig engen Auslegungen gehe für viele landwirtschaft-liche und gärtnerische Betriebe der Vereinfachungseffekt verloren. Betriebe seien so gezwungen, zusätzliche Umsatzsteuererklärungen auszufüllen, kritisiert der Deutsche Bauernverband (DBV). Über Einschätzungen und mögliche Folgen brichtet die TASPO ausführlich in ihrer aktuellen Ausgabe.

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