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Unbedingt Vorsorge für Familie und Betrieb treffen

Jederzeit kann ein Unfall passieren oder dem Unternehmer etwas zustoßen. Wie wichtig dann eine Vorsorge ist, damit der Betrieb geregelt weiterlaufen kann und für die Familie gesorgt ist, machte Verbands-Rechtsanwalt Stefan Eichner in Straelen deutlich. Ein Notfall kann schnell eintreten, daher sollten die Betriebe gewappnet sein. Wer noch keine Verfügungen, Vollmachten und Vorordnungen über betriebliche Abläufe und die persönliche Absicherung getroffen hat, sollte dies möglichst umgehend tun, erklärte er. Gemeinsam mit der Familie sollte er Regelungen treffen, die die finanzielle Absicherung sicherstellen und eine stabile Weiterführung des Unternehmens gewährleisten. Dazu zählen der Einblick in Büroorganisation und EDV, Geheimzahlen und PIN-Nummern, Informationen zu Geld- und Wert Anlagen, Versicherungen und Vermögen ebenso wie Vollmachten, damit Vertreter des Chefs privat oder betrieblich handlungsfähig bleiben. Hierzu zählen auch Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht. Drei Bereiche stellte Eichner besonders heraus. So ist im Gartenbau die Gesellschaft bürgerlichen Rechts für einen Betrieb häufig zu finden. Wenn hier ein Gesellschafter verstirbt, löst sich die Gesellschaft automatisch auf und wird liquidiert. Um das zu vermeiden, sollte besser in einem Gesellschaftsvertrag festgelegt sein, dass und wie die Gesellschaft fortzusetzen ist.