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„Uritrottoir“: Das bepflanzte Klo an der Ecke

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Stadtbegrünung mal anders: Medienberichten zufolge stemmt sich die Stadt Paris mit Blumenkübel-Klos gegen wildes Pinkeln an Straßenecken. Am Bahnhof Gare de Lyon werden nun zwei Exemplare erprobt.

Die Benutzer urinieren nicht direkt auf die Bepflanzung, sondern durch eine Öffnung in den unteren Behälter des Stecksystems. Foto: Screenshot Vimeo Faltazi

Nachhaltig: Bepflanztes „Uritrottoir“ mit Sägespänen

Die Öko-Toilette „Uritrottoir“ wird von der Firma Faltazi produziert. Entscheidender Pluspunkt, nicht nur der unangenehme Geruch an besonders „beliebten“ Straßenecken reduziert sich, sondern das Blumenkübel-Klo ist zudem nachhaltig: Nach rund 600 „Sitzungen“ (je nach Größe des „Uritrottoirs“) müssen die Sägespäne, die unter der bepflanzten Deckschicht die Flüssigkeit aufsaugen, ausgewechselt werden. Sie wandern auf den „Firmenkompost“. Rund ein Jahr später wird die so entstandene Erde dann wieder für Blumenkübel-Klos verwendet.

Die Benutzer urinieren nicht direkt auf die Blumen, sondern durch eine Öffnung in den unteren Behälter des Stecksystems, denn kaum eine Bepflanzung würde eine derartige Belastung aushalten.