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Urne im Garten beschlagnahmt

Auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Arnsberg zur Frage der Urnenbestattung im eigenen Garten wies das Hauseigentümer-Magazin "Haus & Grund" hin (VG Arnsberg, Aktenzeichen 3 L 751/07). Ein Immobilienbesitzer wollte die Asche seiner verstorbenen Ehefrau auf eigenem Grund und Boden bestatten. Wie es heißt, lagen hierfür einige Voraussetzungen vor, so der schriftlich geäußerte Wille der Verstorbenen, die Sicherstellung der würdigen Nutzung des Grundstücks und dessen dauerhafte öffentliche Zugänglichkeit. Die Sache scheiterte daran, dass die grundbuchrechtliche Absicherung dieser "Beerdigungsstätte" fehlte. Daher ließ das Ordnungsamt als zuständige Behörde die Urne wieder ausgraben und sicherstellen. Dies erfolgte ohne vorherige Rücksprache mit den Angehörigen, um zu vermeiden, dass die Urne zwischenzeitlich an einen unbekannten Ort verbracht werden kann. Dieses Vorgehen der Behörde wurde durch das Urteil des Verwaltungsgerichts gutgeheißen.