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Urnenschmuck im Blick

Angesichts des überall zunehmenden Anteils von Urnenbestattungen wurde für die Blumengeschäfte der Friedhofsgärtnereien auch der blumige Urnenschmuck in den letzten Jahren wichtig. Hierzu gab es daher eine Präsentation bei der Jahrestagung der hessischen Friedhofsgärtner.

Die Floristen Dennis Fischer und Evelin Lichtblau vom Blumengeschäft Chrysanthem (Darmstadt) und Sandy Bühler von der ebenfalls in Darmstadt ansässigen Firma Meisterflorist gestalteten entsprechende Werkstücke. So waren eine kranzartige Gestaltung mit Narzissen ebenso zu sehen wie andere individuelle Beispiele. Auf 30 bis 40 Arbeitsminuten bezifferte Fischer die Arbeitszeit, wenn solcher Urnenschmuck im Betrieb gefertigt wird. "Auch die Arbeitszeit fürs Hinbringen zum Friedhof nicht außer Betracht lassen", riet Karl Wolf ergänzend.

Aufträge für individuellen Urnenschmuck kämen meist von der Trauerfamilie direkt. Bei den von Bestattern übermittelten Aufträgen gehe es meist nur um eher einfachen Blumenschmuck. Generell sei Urnenschmuck genau wie Sargbuketts eine der Aufgaben, mit denen sich Fachgeschäfte profilieren können.

Sandy Bühler riet, die Kunden unbedingt nach Art und Farbe der Urne zu fragen. Es gelte, die Blumenwahl darauf abzustimmen.