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Urnenumbettung: Mehrheit will entscheiden können

Umbettungen von Urnen sollten auf Wunsch der Hinterbliebenen immer erlaubt werden. Das möchten 63 Prozent der Bundesbürger. Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentativen Emnid-Studie.

Nur fünf Prozent seien grundsätzlich gegen eine Umbettung, etwa ein Drittel sehe den Wunsch des Verstorbenen als Voraussetzung. Das ergab die Studie "Liberalisierung der Umbettungspraxis".

Die Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas (Königswinter) gab den Auftrag zu der Studie.

Bisher erlauben die Bestattungsgesetze Umbettungen auf Wunsch der Angehörigen nur in wenigen Ausnahmefällen.

Wegen der zunehmenden Mobilität steigt die Zahl der Hinterbliebenen, die das Andenken an ihre Verstorbenen nicht vor Ort pflegen können.