Alle News

Urwaldholz im Handel

Nach einer Greenpeace-Meldung finden sich in deutschen Baumärkten und im Holzhandel Produkte aus illegaler Urwaldabholzung. Auch für Möbel und Gartenmöbel werde oft Tropenholz ohne Nachhaltigkeitszertifikat verwendet. Die am häufigsten entdeckten Holzarten aus Urwaldzerstörung sind demnach Teak, Merbau und Jatoba, gefolgt von Wengé und Bangkirai. Die in 700 Geschäften gefundenen Produkte stammen nach Recherchen von Greenpeace zu großen Teilen aus Urwaldraubbau sowie Plantagen, für die Urwald zerstört wurde. Ein Fünftel der globalen Treibhaus-Emissionen stammen aus der Zerstörung von Urwaldgebieten. In Deutschland würden vor allem die Firma HolzLand und die Baumärkte Hammer und Hagebau unzertifiziertes Tropenholz anbieten, hieß es. Nur das von allen Umweltverbänden anerkannte Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) garantiere Holzprodukte aus ökologisch und sozial gerechter Waldwirtschaft.