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US-Forschung für kältetolerante Petunien

Die Gartenbauabteilung an der Michigan State University in den USA bemüht sich um mehr Kältetoleranz von Petunien. Erfolge hierbei könnten sich auf das Sortiment im zeitigen Frühjahr ebenso wie im Herbst auswirken. Einbezogen in dieses Programm ist ein Stamm von genetisch veränderten Petunien (CBF 3-Gen, transformiert mit Arabidopsis). 

Außerdem wurden mehrere Petunien-Wildarten evaluiert. Die Kältetoleranz der genetisch veränderten Testvariante war größer als diejenige der Wildtypen.

So ermittelten die US-Forscher beim genetisch veränderten Stamm eine EL 50-Temperatur von minus 5,5 bis 6,5 Grad Celsius, bei den Wildtypen von durchschnittlich minus 1,4 Grad Celsius.

EL 50 kennzeichnet die Temperaturgrenze, bei der es zu starken Schäden der Zellmembranen kommt. Was die Wildarten angeht, so erwies sich Petunia axillaris als kältetoleranter im Vergleich zu Petunia exserta und Petunia integrifolia.

(Quelle: FloraCulture International, Juni 2011)

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