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Valentinstag: Deshalb sind rote Rosen teuer

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Die wichtigste Woche des Jahres für den Blumenhandel ist angebrochen. Denn der Valentinstag bedeutet für viele Fach- und Onlinehändler den geschäftsträchtigsten Zeitpunkt des Jahres. Der Händler BloomPost gibt Einblick in die Verkaufszahlen und Hintergründe des Valentinstags und erklärt, weshalb beispielsweise rote Rosen zu diesem Tag immer teuer sein werden.

Züchter bereiten Rosenproduktion monatelang vor

„Rosen müssen überall auf der Welt an diesem einen Tag verfügbar sein. In jeder Phase der Produktion von Valentinsrosen erhöhen sich die Preise. Trotz aller Herausforderungen bleibt der Valentinstag die spannendste Zeit des Jahres für die gesamte Blumenbranche“, erklärt Dave van Stijn, Geschäftsführer des Online-Händlers BloomPost.

Monatelang müssen Züchter ihre Betriebe auf die große Nachfrage einstellen und die Produktion entsprechend anpassen. Auch die Logistik stellt eine Herausforderung dar, mehr Produktion erfordert mehr Personal, zusätzliche Frachtflugzeuge und Transporter müssen bereitgestellt werden.

Valentinstag: 44 Prozent mehr Blumen als zum Muttertag

Doch die Ausrichtung der Produktion auf diesen einen Tag lohnt sich. Immerhin werden zum Valentinstag 44 Prozent mehr Blumen verkauft als zum Muttertag, wie BloomPost meldet. Rund 20 Prozent des Umsatzes für das erste Drittel des Jahres werden alleine in der Valentinstagswoche erzielt. Danach fällt das Bestellvolumen um 91 Prozent.

Obwohl rote Rosen zum Valentinstag sehr teuer sind, wählen dennoch 72 Prozent der Kunden des Online-Händlers genau diese Blume, wie BloomPost in einer Umfrage unter Endverbrauchern herausfand. Außerhalb der Valentins-Saison greift gerade jeder Zehnte Kunde zur roten Rose.