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VDG startet Online-Petition

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Der Verband Deutscher Gartencenter (VDG) hat zusammen mit den Partnern Sagaflor, NBB egesa und ekaflor einen Aufruf gestartet, sich an einer Online-Petition zu beteiligen, um die Regierung dazu zu bewegen, dass Gartencenter deutschlandweit zum 1. März 2021 wieder öffnen dürfen.

Der VDG hat gemeinsam mit Partnern eine Online-Petiton gestartet, um die Öffnung der Gartencenter bundesweit zu erwirken. Foto: Screenshot

Petition auf VDG-Homepage gestartet 

Unter dem Motto „Wir sind systemrelevant – und sicher!“ startete am gestrigen Montag die Online-Petition über openPetition auf der Internetpräsenz des VDG. Hintergrund der Online-Petition ist es, eine deutschlandweite Regelung zur Öffnung von Gartencentern zu erwirken. Nachdem Niedersachsen bereits zum 13. Februar den Verkauf von Blumen und Pflanzen und die Öffnung von Gärtnereien, Floristen und Gartencentern erlaubte, werde laut VDG auch dem Verkauf des gesamten Sortiments in Gartencentern zugestimmt. Ebenso habe Hessen der Öffnung von Gartencentern zugestimmt und auch den Verkauf des gesamten Sortiments erlaubt. Diese Aussicht bestehe auch in Schleswig-Holstein zum aktuellen Zeitpunkt. In Nordrhein-Westfalen hingegen sei die Öffnung von Gartencentern zwar erlaubt, allerdings sei lediglich der begrenzte Verkauf von Pflanzen zugelassen.

In einem Dankesschreiben an die Landesregierungen in Hessen und Niedersachsen wurde vom VDG bereits die Freude über die Öffnungen zum Ausdruck gebracht worden. Es sei sehr wichtig, den Betrieben in Hessen und Niedersachsen jetzt wieder eine Perspektive zu geben. Es gehe um Existenzen, die jetzt gesichert werden. Der VDG betont, dass die Betriebe die umfassenden Hygienekonzepte vollumfänglich umsetzen und dadurch den Kund:innen ein sicherer Einkauf ermöglicht wird. Die übrigen Bundesländer lassen den gärtnerischen Fachhandel unter Verweis der Bund-Länder-Beschlüsse noch gar nicht zu. „Das ist nicht zu verstehen! Unsere Betriebe sind sicher und der Wunsch der Bevölkerung nach Blumen und Pflanzen nimmt täglich zu. Es ist wichtig, dass die Betriebe zeitnah wieder öffnen“, betonen Martina Mensing-Meckelburg und Thomas Buchenau.

Systemrelevanz, Handel mit lebenden Pflanzen und hohe Sicherheit

In einer ausführlichen Begründung, weshalb Gartencenter wieder öffnen sollen, erklärt VDG-Geschäftsführer Thomas Buchenau, dass Gartencenter systemrelevant sind, da mit Gemüsepflanzen, Kräutern, Obstgehölzen und Sämereien gehandelt werde. Die Produkte tragen zur Selbstversorgung der Bevölkerung bei und müssen demnach zum jetzigen Zeitpunkt verkauft werden. Zudem seien die Handelswaren der Gartencenter zu 50 Prozent lebende Pflanzen, die vor einer Vernichtung bewahrt werden müssen. Des Weiteren bieten Gartencenter einen hohen Sicherheitsfaktor, da die Verkaufsflächen groß, die Räume hoch und sehr gut belüftet seien. Auch haben die sich die Hygienekonzepte aus dem vergangenen Jahr als erfolgreich herausgestellt.

Petition bis 21. Februar

Die Petition richte sich explizit an Gartencenterunternehmer und -unternehmen, die Mitarbeiter, Gartenfachmärkte und Gärtnereien, Pflanzenproduktionsbetriebe, Baumschulen und Menschen, die sich der Branche verbunden fühlen. Über ein Formular können Kontaktdetails eingetragen werden und an der Forderung teilgenommen werden. Am Montagnachmittag hatten sich bereits über 4.000 Menschen mit ihren Unterschriften an der Petition beteiligt. Auch besteht die Möglichkeit, die Petition über ein Widget auf der eigenen Internetpräsenz einzubinden. Die Petition sei bis Sonntag, dem 21. Februar 2021 geöffnet. Im Anschluss werde das Anliegen einschließlich der Unterschriften an die Staatskanzleien und Wirtschaftsministerien der Bundesländer verschickt, die eine Öffnung ohne Sortimentsbeschränkung noch nicht ermöglicht haben. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des VDG unter diesem Link.

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