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Veiling Rhein-Maas steigert Produktumsatz um elf Prozent

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2020 konnte die Veiling Rhein-Maas ihr zehnjähriges Bestehen feiern – wenn auch Corona-bedingt lediglich im kleinen Rahmen. Entschädigt wurde das 2010 gegründete Unternehmen dafür mit einem insgesamt positiven Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr und einem gegenüber 2019 deutlich gestiegenen Produktumsatz.

2020 investierte die Veiling Rhein-Maas unter anderem in die Modernisierung der Uhrenfront. Foto: Veiling Rhein-Maas

Physische Uhr bleibt auch 2020 wichtigster Vermarktungskanal

Wie die jetzt vorgelegte Jahresbilanz des Vermarkters ausweist, konnte 2020 trotz der herausfordernden Bedingungen ein Produktumsatz von 387 Millionen Euro erzielt werden, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von elf Prozent bedeutet. Wichtigster Vermarktungskanal des von Landgard und Royal FloraHolland in Straelen-Herongen gegründeten Joint Ventures bleibt den Angaben zufolge die physische Uhr, an der 2020 ein gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent gestiegener Produktumsatz verzeichnet werden konnte. Entsprechend rüstete die Veiling Rhein-Maas im vergangenen Jahr die Uhrenfront auf modernste LED-Technik um.

Digitale Vermarktungskanäle aufgrund von Corona verstärkt genutzt

Aufgrund der Corona-Pandemie seien 2020 von den Kunden und Anlieferern aber auch die digitalen Vermarktungskanäle – Fernkauf, Uhrvorverkauf und Webshop – verstärkt genutzt worden, weshalb Anfang April die Fernkauf-Kapazität erweitert wurde, um mehr Kunden die Möglichkeit des digitalen Einkaufs zu bieten. Wie die Veiling Rhein-Maas angibt, wurden im vergangenen Jahr im Fernkauf fast 37 Prozent des Gesamtumsatzes der Versteigerung erzielt. Im Jahr davor hatte der Fernkauf-Anteil noch bei rund 30 Prozent gelegen. Ein Rekordumsatz von 27 Millionen Euro konnte 2020 im Uhrvorverkauf verbucht werden, und auch der Anfang des vergangenen Jahres neu eingeführte Webshop „erfährt weiterhin positive Resonanz bei den Kunden und Anlieferern des Marktplatzes“, wie die Veiling Rhein-Maas erklärt. Bei Schnittblumen und insbesondere bei Topfpflanzen habe zudem der Klokservice im Vergleich zum Vorjahr neben den digitalen Vermarktungskanälen eine Steigerung des Produktumsatzes erfahren.

Veiling Rhein-Maas mit viertem Quartal insgesamt zufrieden

Insgesamt zufrieden zeigt sich die Veiling Rhein-Maas darüber hinaus mit der Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2020. Auch das Advents- und Vorweihnachtsgeschäft sei positiv verlaufen – trotz des ab dem 16. Dezember geltenden harten Lockdowns. „Die Versteigerung am Marktplatz in Straelen-Herongen konnte im Dezember unverändert geöffnet bleiben und an allen regulären Versteigerungstagen wie geplant normal durchgeführt werden“, führt der Vermarkter aus. Insbesondere Uhrvorverkauf und Fernkauf hätten sich deutlich gegenüber den Vorjahren verbessert, auch verzeichnete die Veiling Rhein-Maas in den ersten drei Adventswochen bis zum 18. Dezember einen positiven Geschäftsverlauf an der Versteigerungsuhr – sowohl bei Schnittblumen als auch bei Topfpflanzen. Zwar sei für viele Kunden aufgrund des Lockdowns zunächst unklar gewesen, ob sie ihr Geschäft weiterhin öffnen dürfen, was sich mit einem zunächst zurückhaltenden Einkauf bei dem Vermarkter bemerkbar gemacht habe. Nachdem deutlich wurde, welche Blumenfachgeschäfte weiterhin zumindest eingeschränkt öffnen konnten, habe sich der Verkauf am Ende von Kalenderwoche 51 jedoch wieder leicht stabilisiert.

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