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Veiling Rhein-Maas: Trend zu Premium-Qualitäten

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Für die Veiling Rhein-Maas ist es seit ihrem Start im November 2010 immer vorangegangen mit stetig wachsenden Umsätzen. Mit welchen Plänen die Versteigerung ins neue Jahr startet, hat Ruud Knorr, Geschäftsführer der Veiling Rhein-Maas, im Interview mit der TASPO verraten.

Ruud Knorr, Geschäftsführer der Veiling Rhein-Maas. Foto: Veiling Rhein-Maas

Wie geht es im neuen Jahr weiter?

Unsere Ziele für das Jahr 2016 sind die weitere Stabilisierung des Angebotes an der Versteigerungsuhr und die Weiterentwicklung des Klokservice. Dass unsere Anlieferer von Topfpflanzen seit Dezember 2015 ihre Wochenmeldung – also die für die Folgewoche geplanten Vermarktungsmengen – in demselben System eingeben, in dem auch die Jahresmeldung – also die geplanten Mengen für das gesamte Jahr – angemeldet werden, ermöglicht uns eine noch effizientere Arbeit an der Angebotsstabilität, die sowohl Kunden als auch Anlieferern zugutekommen wird.

Darüber hinaus arbeiten wir daran, uns auch in anderen Bereichen zukünftig noch besser hinsichtlich der allgemeinen Digitalisierung aufzustellen und unsere EDV-Roadmap voranzutreiben. Ein gutes Beispiel ist hier der weitere Ausbau des digitalen Vermarktungskanals Uhrenvorverkauf.

Wie stellt sich die Versteigerung auf einen steigenden Direktbezug der Händler bei den Produzenten ein?

Wir arbeiten daran, uns heute und morgen als wertvolles Bindeglied zwischen Erzeuger und Kunde zu positionieren. Wir fördern die Kontakte zwischen den Anlieferern und Kunden unseres Marktplatzes aktiv durch Veranstaltungen wie „Together Active“ oder unseren jährlichen Kunden- und Anlieferertag. Darüber hinaus bauen wir unsere Servicedienstleistungen für sowohl Kunden als auch Anlieferer aus und beschäftigen uns mit der Weiterentwicklung unseres Klokservice.

Wie müssen sich die Produkte ändern?

Wir sehen bei Veiling Rhein-Maas einen Trend zu höherwertigen Qualitäten. Auch aus diesem Grund können bei Veiling Rhein-Maas qualitativ hochwertige Pflanzen aus inzwischen zehn Produktgruppen unter dem Prädikat „Premium Qualität“ angeboten werden, wie Anthurien, Cyclamen und Phalaenopsis. Darüber hinaus sind Convenience Produkte und Arrangements ein wachsender Markt an der Versteigerungsuhr.

Das komplette Interview mit Ruud Knorr lesen Sie in der TASPO 1/2016. Darin beantwortet der Geschäftsführer der Veiling Rhein-Maas unter anderem, weshalb die Versteigerung keine Fair Trade-Produkte wie Schnittrosen auch für kleinere Floristen im Programm hat, was sich in Bezug auf die Jahresmeldung und Anlieferordnung ändern wird und wo Knorr die Veiling Rhein-Maas im Jahr 2020 sieht.