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GaLaBau-Report: Standortsanierung im Saugverfahren

Rund 5 000 Standortsanierungen hat das Unternehmen Alexander Erhardt (Karlsruhe) mittlerweile im Saugverfahren durchgeführt. Je nach Bodenbeschaffenheit beträgt die Tagesleistung zwischen fünf Kubikmetern bei schwerem Boden und 25 Kubikmetern bei leichtem Boden. Zum Lösen des stark verdichteten Bodens kommt eine Druckluftlanze zum Einsatz, das gelockerte Erdreich wird dann über einen Saugschlauch in einem Auffangbehälter abgelegt. Bei dem Unternehmen Erhardt kommt ein auf einem Lkw montierter Saugbagger zum Einsatz, dessen Turbine rund 30 000 Kubikmeter Luft pro Stunde ansaugt und dabei am Saugkopf Windgeschwindigkeiten bis 400 Kilometer pro Stunde erzeugt. Standortsanierungen im Saugverfahren sind nach den Erfahrungen Erhardts ganzjährig möglich – eine Einschätzung, die auf der Veranstaltung nicht die ungeteilte Zustimmung erhielt. So riet etwa der Sachverständige Clemens Heidger, in der aktiven Wachstumsphase der Wurzeln hier zu Zurückhaltung.