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Veränderungen bei Floragard

Nach 13-jähriger Arbeit als Aufsichtsratsvorsitzender ist anlässlich der jüngsten Gesellschafterversammlung Gerhard Schlösser planmäßig ausgeschieden. An seiner Stelle wurde Paul Römann gewählt. Römann hat laut Presseinformation von Floragard über Jahrzehnte erfolgreich eine große Genossenschafts-Organisation geleitet und zu einer starken Marktposition in der Norddeutschen Agrarwirtschaft entwickelt.

Ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet wurde der langjährige kaufmännische Geschäftsführer Heinrich Westerhaus. Er wird ersetzt durch Karl-Heinz Dautz, der zuvor in der gleichen Funktion als kaufmännischer Leiter bei Sperling (Sämereien Sperli in Lüneburg) verantwortlich zeichnete. Darüber hinaus hat Floragard die Vertriebsorganisation im Inland und Ausland gestrafft und Leitungsfunktionen unterhalb des Gesamtgeschäftsführers Otto Sandkuhl umstrukturiert. Dabei wurde im Inland die Vertriebsverantwortung für den Hobbymarkt sowie den Bereich gewerblicher Gartenbau voneinander getrennt und jeweils eigenständigen Leitungsfunktionen zugeordnet. Die Funktion des Verkaufsbüros Österreich im Raum Linz wurde im Zuge der Umstrukturierungen aufgewertet und zusätzlich mit der Verkaufsleitung für den südosteuropäischen Markt betraut.

Floragard hatte nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2006 ein abgeschwächtes Inlandsgeschäft im Hobbysegment zu verzeichnen. Hier habe man bewusst auf ertragsschwache Aufträge und Kunden verzichtet. Durch zweistellige Zuwächse im Exportgeschäft sowohl im Hobbymarkt wie auch im gewerblichen Gartenbau konnte Floragard insgesamt einen Umsatzzuwachs verbuchen.

Die von Floragard seit langen Jahren eingeschlagene Orientierung der Premium-Markenpolitik zu Gunsten Fachhandel und Fachmärkte werde auch in Zukunft streng eingehalten. So soll das umfangreiche Markenportfolio bereinigt werden, um damit die Bedeutung der Premium-Marke Floragard noch stärker in den Vordergrund zu stellen.

Weitere Infos im Internet: www.floragard.de.