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Verantwortungsvoller Umgang mit Torf: ZVG unterstützt Zertifizierungssystem „RPP“

Aufgrund der Überzeugung, dass kritische Märkte einen überzeugenden Nachweis für nachhaltig gewonnenen Torf brauchen, hat das Zertifizierungssystem Responsibly Produced Peat (RPP) das Ziel, der Öffentlichkeit, dem Markt und der Politik den verantwortungsvollen Umgang mit der unentbehrlichen Ressource Torf transparent und glaubwürdig nachzuweisen. 

Der Generalsekretär des ZVG, Dr. Siegfried Scholz (r.), begrüßt das europäische System zur Zertifizierung der verantwortungsbewussten Nutzung von Torf „RPP“. Links im Bild: Marcel Silvius, Wetlands International. Foto: ZVG

RPP möchte dem Markt und Entscheidungsträgern effektiv die positive Botschaft vermitteln, dass die Substratwirtschaft und der Gartenbau ihrer ökologischen Verantwortung hinsichtlich Natur- und Klimaschutz nachkommen.

In der Podiumsdiskussion am 30. Januar verdeutlichte für den Zentralverband Gartenbau (ZVG) der Generalsekretär Dr. Siegfried Scholz, dass Torf für die Gartenbau-Unternehmen nach wie vor unverzichtbar ist und verwies auf das ZVG-Positionspapier. Die Entwicklung des Zertifizierungssystems findet die volle Unterstützung des Erwerbsgartenbaus, da transparent und nachvollziehbar mit fundierten Kriterien nachgewiesen wird, dass Torf zum einen aus bereits degenerierten landwirtschaftlichen Flächen entnommen wurde und die in Anspruch genommenen Flächen in der Folgenutzung aufgewertet werden.

Damit wird ein Beitrag zur Sicherung der Biodiversität und zum Klimaschutz geleistet. Dr. Scholz begrüßte vor allem auch die Beteiligung der NGOs, insbesondere hier im Projekt Wetlands International: „Dies hilft auch in der politischen Diskussion um die Verantwortung und nachhaltige Nutzung von Torf im Gartenbau“.

Im Rahmen der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) 2014 präsentierte der Industrieverband Garten (IVG) in Kooperation mit der Stiftung RPP am 30. Januar das europäische System zur Zertifizierung der verantwortungsbewussten Nutzung von Torf. (zvg)