Verhandlungen zum Importverbot laufen

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Das von Russland verhängte Verbot für den Import von Pflanzen aus Deutschland ist mit Stand vom 23. November noch nicht aufgehoben. Neben Deutschland sind die Niederlande und Estland von dem Pflanzenimportverbot nach Russland betroffen. An Dänemark und Belgien erging nach vorliegenden Informationen eine Warnung. Russland hatte die Einfuhren von Blumen und pflanzlichen Erzeugnissen aus Deutschland unterbrochen, weil sich der Kalifornische Blütenthrips (Frankliniella occidentalis) in Blumenlieferungen aus Deutschland befand. (Wir berichteten in der TASPO 47.) Von der Maßnahme sind nicht nur Blumen, sondern auch weitere Erzeugnisse pflanzlicher Herkunft betroffen. Begründet wird sie durch „systematische Nichteinhaltung phytosanitärer Anforderungen des Importlandes". Auf Antrag der Esten befasste sich der EU-Agrarrat Anfang dieser Woche in Brüssel mit der Frage des Importverbots. Ein Treffen beim Bundesverbraucherministerium mit einer russischen Delegation wurde von russischer Seite auf den 3. Dezember verschoben.

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