Alle News

Versicherung wächst: Laufende Projekte

Wiesbaden. Neben den Zahlen des Vorjahres stellte Michael J. Baumeister, Vorstandsvorsitzender der Gartenbau-Versicherung VVaG (Wiesbaden), den Mitgliedervertretern am 1. Juli 2008 auch die laufenden Projekte des Unternehmens vor. Nachdem die Gartenbau-Versicherung lange in einem gesättigten Markt agiert habe, sei das Unternehmen nun seit zwei Jahren auf Wachstumskurs, wie der Einstieg in den niederländischen Markt im vergangenen Jahr zeige. Dadurch sei es notwendig geworden, neues Personal einzustellen und die Bürogebäude in Wiesbaden zu erweitern, sagte Baumeister. Er stellte den Mitgliedervertretern ein neues Organigramm der Gartenbau-Versicherung vor. Die drei Ressorts werden geführt von den Direktoren Baumeister, Georg-W. Bruns (plus Vertreter Manfred Klunke) sowie Sabine Rose. Auf der nächsten Ebene gibt es neun Stabsstellen, darunter sieben Abteilungen. Geplant ist die Einführung einer europäischen Versicherungs-Marke mit dem Arbeitstitel "Hortisecur" (Gärtner versichern Gärtner), diese neue Version der Gartenbau-Betriebsversicherung (GBV 2008) wird zunächst in der Schweiz getestet. Bei dem Bestandsverwaltungssystem "Symbios" soll künftig auch der externe Zugriff über das Internet möglich sein. Als weitere Arbeitsbereiche nannte Baumeister die Satzungsänderung, die Entwicklung eines Risikoberichts und die "Bewältigung staatlicher Regulierungswut", die sich im Versicherungssektor besonders bemerkbar mache. Ärgerlich sei die Anhebung der Versicherungssteuer von 16 auf 19 Prozent Anfang 2007 gewesen. Dies bringe weder der Versicherung noch den Versicherten Vorteile. In anderen Ländern seien "Ernteversicherungen" steuerfrei oder würden sogar subventioniert. Beim Rating wurde die Gartenbau-Versicherung erneut mit "A++" bewertet, was laut Baumeister vor allem im Ausland von Bedeutung sei. Bei der angewendeten Ratingmethode werde ein Unternehmen in erster Linie aus Sicht des Kunden bewertet.