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Versuch: Usambaraveilchen torffrei kultivieren

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Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat Usambaraveilchen im Rahmen des Projekts TeiGa mit verschiedenen Torfersatzstoffen kultiviert und veröffentlicht nun erste Ergebnisse.

Usambaraveilchen in verschiedenen torffreien Substraten; Usambaraveilchen in verschiedenen torffreien Substraten; T = Torf, Kk = Kokosmark, Ko = Kompost, HF = Holzfaser, Sph = Sphagnum, Pe = Perlite. Foto: Niklas Ahrens

Vergleich: torffreier vs. torfhaltiger Anbau von Usambaraveilchen

In der Versuchsanordnung wurden folgende Substrate verwendet: Kompost, Kokosmark, Torf, Holzfaser, Sphagnum und Perlite. Usambaraveilchen, die auf einem torfhaltigen Substrat wuchsen, dienten als Vergleichspunkt.

Nach Aussage der Landwirtschaftskammer wiesen zwei Pflanzen keine Unterschiede beim Wuchs zur herkömmlichen Anbaumethode auf. In einer Variante war der Ballenboden schwächer ausgeprägt. Auch die Blütenstände ragten vergleichsweise weniger stark über das Laubdach.

Substratmischungen mit unterschiedlicher Auswirkung

Auf die übrigen Substratmischungen reagierte die Kultur mit verringertem Sprosswachstum. So reduzierte sich die oberirdische Frischmasse um 34 Prozent, während der Pflanzendurchmesse um 14 Prozent zurückging.

Auch das Wurzelwachstum war im Vergleich zum Kontrollsubstrat zum Teil deutlich schwächer. Zur Bestätigung der Ergebnisse wird eine Wiederholung des Versuchs stattfinden.
Das Projekt läuft noch bis Ende Februar 2019.