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Versuchsergebnisse: Mehr Ertrag und weniger Energie im geschlossenen Haus

Über den Stand der Versuche mit einem komplett geschlossenen Gewächshaus, berichtete in Straelen Jop Kipp von der niederländischen Versuchsstation (PPO) Naaldwijk. Für diese Art Gewächshaus sind keine Lüftungsanlagen vorgesehen, die Wärme im Sommer wird im Boden gespeichert, wobei das Gewächshaus die Aufgabe eines Sonnenkollektors übernimmt. Im Winter kann die gespeicherte Wärme dann genutzt werden. 2,1 Gigajoule pro Quadratmeter und Jahr kommen so zusammen. Überschüsse werden in den Boden in Schichten von 50 bis 400 Meter Tiefe geleitet. Dazu wird das Wasser aufgewärmt und wenn nötig hochgepumpt und für die Heizung im Winter verwendet. Umgekehrt lässt sich im Winter die Kälte im Boden speichern, und sie dient im Sommer zur Kühlung. Vorgesehen ist, dass im Verlauf eines Jahres das Gewächshaussystem thermisch neutral arbeitet, so Kipp. Heraus stellte sich jedoch, dass es insgesamt mehr Kühlung als Wärme benötigt. Im Jahr 2002 starteten erste Versuche in Gemüsebaubetrieben, mittlerweile auf 15000 Quadratmetern der Gärtnerei Thermato mit Tomaten-Kulturen. Mehr zum Thema in der aktuellen TASPO