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Verticillium-Befall an Bergahorn nachgewiesen

Die Ursachen von Stammschäden an jungen Bergahorn-Bäumen an mehreren Bundesstraßen in Sachsen-Anhalt standen im Mittelpunkt aufwändiger Untersuchungen, deren Ergebnisse Dr. Axel Schneidewind (Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, Quedlinburg) auf der Wintertagung des Bundes deutscher Baumschulen vorstellte. Finden ließen sich drei Hauptursachen: Frostrisse, Sonnenbrandschäden und Schäden infolge von Verticillium-Befall. Als Ursachen für den Befall mit Verticillium steht laut Schneidewind in erster Linie die Anfälligkeit der Baumart oben an. Acer sei vergleichsweise anfällig dafür. Außerdem spielen nach seinen Aussagen die Vitalität des Baumes und dabei auch die Standortbedingungen wie Boden- und Lufttrockenheit eine Rolle. Übertragen werden könne die Krankheit über Verletzungen durch den Menschen, was beim Veredeln, beim Baumschnitt oder auch beim Mähen am Straßenrand, wenn die Bäume immer wieder angemäht werden, erfolgen könne.