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VGL Bayern trauert um Robertin Schröter

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Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) trauert um sein Mitglied Robertin Schröter, der völlig unerwartet im jungen Alter von 57 Jahren Ende Juni verstorben ist. Schröter hatte sich vor allem in der Ausbildung von angehenden Landschaftsgärtnern in verschiedenen Positionen verdient gemacht.

Robertin Schröter, hier bei den Nordbayerischen Schulungstagen im Jahr 2019, verstarb völlig unerwartet im Alter von 57 Jahren. Foto: Laura Gaworek/ VGL Bayern

Verdienste um die Ausbildung von Landschaftsgärtner:innen

Robertin Schröter gründete 1994 in Markt Taschendorf seinen Betrieb Schröter Landschaftsbau, den er bis zuletzt als Seniorchef gemeinsam mit seiner Familie führte. Neben seinem Betrieb engagierte sich Schröter vor allem aber auch für die Ausbildung von angehenden Landschaftsgärtner:innen sowie die Weiterentwicklung des Berufsstandes. Innerhalb des VGL Bayern übernahm er verschiedene ehrenamtliche Aufgaben. Von 2006 bis 2012 war er stellvertretender Vorsitzender der Regionalgruppe Mittelfranken im VGL Bayern und übernahm von 2012 bis 2016 schließlich deren Vorsitz.

Schröter hatte auch Digitalisierung im Blick

Zuletzt war Robertin Schröter Mitglied im VGL Bayern-Fachgremium Berufsbildung und engagierte sich darin für die Ausbildung junger Nachwuchskräfte. Zudem hatte er den Vorsitz des Prüfungsausschusses Bayern Mitte inne und trat als Juror und Cheflogistiker des Berufswettbewerbs „Bayern Cup“ in Erscheinung. Er war zudem als Motor und Veranstalter der Nordbayerischen Schulungstage tätig und griff damit Auszubildenden bei deren Prüfungsvorbereitungen unter die Arme. Auch die Digitalisierung hatte Schröter im Blick, denn der GaLaBau-Meister und -Techniker leitete auf der Social Media-Plattform Facebook als Co-Moderator zwei Fachforen mit jeweils mehreren Tausend Mitgliedern. Völlig unerwartet wurde Robertin Schröter am 29. Juni 2021 mit 57 Jahren viel zu früh aus dem Leben gerissen und hinterlässt eine Lücke in seiner Familie und im VGL Bayern, sowie der GaLaBau-Branche.  

Betroffenheit beim VGL Bayern

„Wir trauern um einen großen Streiter für eine gute Ausbildung im GaLaBau. Robertin gelangen mit seiner zupackenden Art viele Verbesserungen in der Aus- und Weiterbildung. Mit seinem unermüdlichen Engagement für die gute Sache war er für viele Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner ein Vorbild. Sein zu früher Tod ist für unseren Verband, dessen Mitglieder und die ganze Branche ein großer Verlust“, zeigt sich Patrick Schmidt, stellvertretender VGL Bayern-Verbandsdirektor und Referent für Ausbildung und Nachwuchswerbung, in einer Verbandsmitteilung zum Tode Schröters betroffen.

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