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Vorsicht vor falschen EUR-Tauschpaletten

Wer auf Europaletten Lieferungen bekommt, sollte sich diese Paletten lieber zweimal ansehen, um beim Rücktausch nicht unliebsame Überraschungen zu erleben. Denn Fälschungen sind nach wie vor im Umlauf, berichtet die Gütegemeinschaft Palette/ EPAL-Nationalkomitee (www.gpal.de, Münster). So sind der Organisation zufolge Europaletten mit dem Einbrand PKP nur tauschfähig, wenn sie vor dem 1. Mai 2004 hergestellt wurden und normgerecht sind. Denn seit diesem Datum hat die Union Internationale des chemins de fer (UIC, Internationaler Eisenbahnerverband) als Markenrechtsinhaber einen Riegel vorgeschoben. Sie hat seither der polnischen Eisenbahn PKP die Rechte zur Vergabe des markenrechtlich geschützten Zeichens „EUR“ (im ovalen Kreis) entzogen. Grund: Qualitätsmängel. Das Benutzen markengefälschter Produkte im geschäftlichen Verkehr sei gesetzlich verboten, führt die Gütegemeinschaft Palette weiter aus. Wer also markengefälschte EUR-Paletten an seine Kunden liefere, könne wegen eines Gesetzesverstoßes belangt werden. Illegale Paletten seien zuweilen auch rückdatiert, verdächtig seien also beispielsweise Paletten aus frischem Holz mit „altem“ PKP-Einbrand.