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Währungskurs: Hohe Gewinne in Kenia dank schwachem Dollar

Für Rosenanbauer in Kenia war das Jahr 2004 trotz anhaltenden Preisdrucks wirtschaftlich überaus erfolgreich. Dies ist speziell auf die Währungsschwäche des US-Dollars gegenüber dem Euro zurückzuführen. Eine im Vakblad voor de Bloemisterij angesprochene niederländische Studie zeigt dies am Beispiel einer repräsentativen kenianischen Rosenfarm auf. Dieser Betrieb mit zehn Hektar Rosenanbaufläche in unbeheizten Folienhäusern erzielte im Jahr 2004 einen Gewinn von 470 000 Euro (Währungsrelation: 1,35 US-Dollar je Euro). Bei einer Währungsrelation von 0,86 Dollar je Euro, wie sie zu Beginn des Euro-Zeitalters herrschte, hätte diese Rosenfarm dagegen keinen Gewinn gemacht. Das Beispiel zeigt, wie stark sich die Währungsschwankungen im internationalen Blumenhandel auswirken.