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Wege oder Irrwege im Fokus einer Hallenschau

Bei der Hallenschau "(Irr-)Wege der Trauer" vom 9. bis 22. September auf der Landesgartenschau in Bad Wildungen zeigten die hessischen Friedhofsgärtner unterschiedliche Bestattungsformen auf. Sie wollten dabei auch die Auswirkungen auf den Umgang mit dem Tod sowie auf die Trauer und Erinnerung zur Diskussion stellen. Bestattungswälder, anonyme Beisetzungen oder billige Feuerbestattungen im Ausland - das Angebot an alternativen Bestattungsformen ist gewachsen. Die "Geiz ist geil"-Welle macht auch vor den Toren der Friedhöfe nicht Halt.

"Viele Bestattungsformen sind auf den ersten Blick verlockend und beeinflussen die Entscheidungen der Menschen, die aufgrund ihrer Trauer über den Verlust eines Angehörigen emotional belastet sind" - sagt Lüder Nobbmann aus Hüttenberg, Vorsitzender des Bundes deutscher Friedhofsgärtner. Er hatte diese Hallenschau konzipiert und im Auftrag der Fachgruppe Friedhofsgärtner des Hessischen Gärtnereiverbandes umgesetzt.