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Wegen Coronavirus: FlowerTrials finden 2020 nicht statt

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Die Absagen von Messen und Veranstaltungen aufgrund des Coronavirus reißen auch in der Grünen Branche nicht ab. Aufgrund der aktuellen Situation haben sich nun auch die Organisatoren der FlowerTrials entschlossen, die für die Kalenderwoche 24 geplante Ausgabe 2020 in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen.

Über 60 Unternehmen der Zierpflanzen-Branche wollten ursprünglich an den FlowerTrials 2020 teilnehmen. Foto: FlowerTrials

Organisatoren bedauern „Notwendigkeit der Absage“

„Wir bedauern außerordentlich die Notwendigkeit der Absage, vertrauen aber darauf, dass jeder die Gründe versteht und mitträgt“, kommentiert Norman Cools, PR & ICT Manager VWS FlowerBulbs und Vorsitzender der FlowerTrials, die Entscheidung des Vorstands. Noch vor wenigen Tagen hatte dieser erklärt, bis zum 6. April mit einem endgültigen Entschluss warten zu wollen, ob die Veranstaltung in diesem Jahr vollständig abgesagt oder – möglicherweise in reduziertem Umfang – durchgeführt wird.

In Anbetracht der sich ständig verändernden Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus, seien jedoch flexible Reaktionen auf die Entwicklungen vonnöten, so der Vorstand der FlowerTrials. Man habe das Geschehen rund um die COVID-19-Pandemie fortwährend beobachtet und sich angesichts der sich abzeichnenden Lage in und außerhalb von Europa sowie den damit verbundenen Gefahren für die Gesundheit und den Handel nun dazu entschieden, doch nicht bis zum ursprünglich anvisierten Stichtag zu warten.

FlowerTrials in Corona-Zeiten „weder verantwortungsvoll, noch praktikabel oder angemessen“

„Der Vorstand ist der Ansicht, dass es unter den aktuellen Umständen weder verantwortungsvoll, noch praktikabel oder angemessen erscheint, zu diesem Zeitpunkt die Pläne, eine große Branchenveranstaltung durchzuführen, weiter zu verfolgen“, heißt es in der gestern veröffentlichten Erklärung, die diesjährigen FlowerTrials mit sofortiger Wirkung abzusagen.

Über 60 namhafte Zierpflanzen-Züchter und Jungpflanzen-Betriebe wollten den Organisatoren zufolge ursprünglich vom 9. bis 12. Juni in den Regionen Aalsmeer und Westland (beide in den Niederlanden) sowie Rheinland-Westfalen ihre Innovationen und zukünftigen Entwicklungen bei Topf- und Beetpflanzen zeigen. Im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus hatten jedoch bereits einige Teilnehmer individuell beschlossen, in der Kalenderwoche 24 keine Veranstaltung durchzuführen und die Verantwortlichen der FlowerTrials entsprechend informiert.

Nächste FlowerTrials erst im kommenden Jahr

Andere Zierpflanzen-Betriebe wiederum hätten signalisiert, in KW 24 oder auch zu einem späteren Zeitpunkt kleinere Einzelausstellungen organisieren zu wollen – sofern es die Umstände erlauben. Derartige Veranstaltungen würden jedoch in jedem Fall „in der Verantwortung der einzelnen Unternehmen“ liegen, wie die Organisatoren der FlowerTrials betonen. Eine Koordination durch die FlowerTrials-Organisation finde nicht statt.

Stattdessen will der Vorstand am Konzept der FlowerTrials festhalten, wie es seitens der Verantwortlichen heißt. Mit Online-Informationen wolle man das Interesse an dieser wichtigen Veranstaltung der Zierpflanzen-Branche auch in den kommenden zwölf Monaten aufrechterhalten, wie Norman Cools betont – „bis wir im Jahr 2021 wieder besseren Zeiten entgegensehen“. Auch einen neuen Termin gibt es bereits: Im kommenden Jahr sollen die FlowerTrials vom 15. bis 18. Juni stattfinden.

Weitere Informationen zur Corona-Krise finden Sie unter dem Newstag „Coronavirus“.  

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