Weihnachtsbäume: lange haltbare Fraser-Tannen

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Georg Gröschen und Peter Schäfer mit einer ihrer Fraser-Tannen. Foto: Liebgard Jennerich

Dass die Amerikaner die dicht gewachsenen und sehr lange haltbaren Fraser-Tannen als Weihnachtsbaum lieben, ist bekannt. Gute Erfahrungen haben auch Georg Gröschen und Peter Schäfer mit dieser Baumart gemacht.

Saat von verschiedenen deutschen Baumschulen

Erstmals 2003 pflanzten sie in einem Mix mit mehreren anderen Baumgattungen und -arten Fraser-Tannen auf einer für Nordmanntannen heiklen Fläche im Westerwald an. Saat erhielten die beiden Anbauer von verschiedenen deutschen Baumschulen (Engler, Deutschmann, Henkel).

Die Fraser-Tannen wachsen sogar schneller als Blaufichten, so die Erfahrung der Westerwälder Anbauer. Deshalb werden die Bäume – wie in den USA – mit der Machete in Form geschnitten, dabei sogar die Spitze im vierten Standjahr gekappt, was die Bäume nicht weiter übel nehmen. Ob eine Stumpfbeschneidung für eine bessere Durchlüftung sinnvoll ist, wird noch getestet. Insgesamt sind Fraser-Tannen relativ robust.

Zwei Hektar komplett mit Fraser-Tannen

Inzwischen wurden zwei Hektar komplett mit Fraser-Tannen nachgepflanzt, von denen nun etwa die Hälfte mit einer Höhe von 1,50 bis zwei Metern vermarktungsfähig sind. Gröschen betont aus Verbrauchersicht die gute Nadelhaltefähigkeit und den leichten Tannenduft.

Vor dem Einnetzen empfiehlt sich ein Aufstoßen der Bäume, um eventuell anhaftende lose Nadeln abzuschütteln.

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