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Weihnachtsbaum: Brandenburg eröffnet Saison

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Die Saison ist offiziell eröffnet: Auf dem Werderaner Tannenhof hat Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger gestern symbolisch den ersten Weihnachtsbaum der Saison geschlagen und ihn an das SOS Kinderdorf in Brandenburg an der Havel übergeben.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg bewirtschaftet 270.000 Hektar Landeswald, aus diesen Beständen werden auch Weihnachtsbäume gewonnen.

Weihnachtsbäume auch in diesem Jahr selbst schlagen

„Der Landesbetriebes Forst Brandenburg lädt auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit privaten Waldbesitzern dazu ein, sich Weihnachtsbäume an Ort und Stelle selbst auszusuchen und selber zu schlagen. Zudem kann man märkisches Wildfleisch für die Festtafel kaufen, am Lagerfeuer Glühwein probieren oder mit Förstern den Winterwald erkunden“, erklärte Vogelsänger. Allerdings warnt das Ministerium ausdrücklich davor, Bäume ohne Genehmigung zu schlagen.

Für den laufenden Meter Weihnachtsbaum gelten in der Landesforstverwaltung etwa folgende Richtwerte:


Kiefer oder Schwarzkiefer:             11,00 bis 13,00 Euro
Ficht oder Douglasie:                       12,50 bis 14,00 Euro
Stechfichte oder Küstentanne:       13,50 bis 14,50 Euro
Nordmanntanne:                               ab 22,00 Euro

Bei Schmuckreisig gelten pro Bund (zu je 2,5 Kilogramm) folgende Preise:

Weymouthskiefer, Douglasie, Schwarzkiefer:  7,00 Euro
Fichte: 6,50 Euro

„Waldwirtschaft – aber natürlich“: Markenzeichen des Landesbetriebs Forst

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg bewirtschaftet 270.000 Hektar Landeswald, was einem Viertel der Brandenburger Waldfläche entspricht. Auch 2016 steht im Zeichen des von den Forstleuten gewählten Mottos „Waldwirtschaft – aber natürlich“. Mit der Abkehr von der Kahlschlagwirtschaft werden großflächige gleichaltrige Kulturen kaum noch angelegt. Der Wald soll sich unter dem schützenden Dach der Altbäume durch Selbstaussaat natürlich verjüngen. Aus diesen Beständen werden auch Weihnachtsbäume gewonnen - jedoch in kleineren Mengen als noch in den 90er Jahren.

„Diese Bäume sind vielleicht nicht alle ganz gerade gewachsen, dafür sind sie aber ganz frisch und echte Brandenburger. Machen Sie doch einfach den Weihnachtsbaumeinschlag zum Familien-Event. Ihre Kinder werden sich lange und gern daran erinnern“, empfiehlt Vogelsänger.