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Weihnachtsbaumbörse: Knappe Ware hebt die Preise

Eine zufriedene Stimmung herrschte auf der Weihnachtsbaumbörse, die Weber-Netze alljährlich in Gudensberg veranstaltet. Das Orderkarussell dreht sich und bereits zum Messezeitpunkt Anfang September zeichneten sich Knappheiten bei den zurzeit beliebtesten Baumgrößen um die zwei Meter ab. Um gut einen Euro stieg damit der Preis in dieser Kategorie, sehr zur Freude der Produzenten, die nach eigenen Angaben lange Zeit mit beinahe stagnierenden Erlösen auskommen mussten. Wenngleich überaus sommerliche Temperaturen herrschten, war diese elfte Veranstaltung gewohnt gut besucht, urteilte Friedrich Weber. Auch die Zahl der Aussteller sei mit 52 konstant geblieben. Eine auffällige Lücke auf der großen Fußballwiese, deren Fläche für die Börse genutzt wird, sei lediglich auf die plötzliche Erkrankung dieser Aussteller zurückzuführen, meinte Weber. Größter Andrang herrschte vor der Pinnwand, die kostenlos, nach Herkunft sortiert, Angebote und Nachfragen aufzeigte. Rund 500000 Bäume aller Arten, Größen, Standorte und Qualitäten standen zur Auswahl. Auf ihr festigte sich der zuvor genannte Preis für die Bäume. Hier wechselten ganze Partien ihre Besitzer, manche Transaktionen wurden per Mikrofon angekurbelt. Doch die meisten Kontakte entstanden von selbst. Die durchweg zufriedenen Teilnehmer kamen vor allem aus Deutschland, doch war auch Französisch und Englisch zu hören. Internationalität bewies die Messe bei den Ausstellern, die auch aus Dänemark, den Niederlanden und Österreich angereist waren. Fast zwei Drittel der Aussteller präsentierte Weihnachtsbäume, von der Jungpflanze bis zum fertigen Baum. Nur ein knappes Fünftel demonstrierte die zugehörigen Maschinen von der Kulturpflege einschließlich Pflanzenschutz-, Düngungsberatung und EDV-Programme über die Ernteaufbereitung bis hin zum Zubehör für den Endverbraucher. Zur Maschinendemonstration mit den Großgeräten ging es auf ein benachbartes Feld.