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Weiter auf Erfolgskurs: Gärtnersiedlung Rain am Lech

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Seit dem Start im Jahr 2000 hat sich die Gärtnersiedlung in Rain am Lech in enger Zusammenarbeit mit Dehner dynamisch entwickelt. Zu den Lieferanten des Gartencenter-Unternehmens zählen die Gärtnerei Hartmann, die Gärtnerei Seidl und der niederländische Gärtnereibesitzer Ron Kuiper. Edgar Gugenhan hat sich die drei Betriebe angesehen.

Gärtnerei Hartmann: neun Hektar Gewächshausfläche

Schon seit vielen Jahren liefert die Gärtnerei Hartmann aus ihrem Stammsitz in Düllstadt Beet- und Topfpflanzen an Dehner. Produziert werden große Sätze von Frühjahrsblühern wie Bellis, Myosotis und Primeln, gefolgt von Beet- und Balkonpflanzen in üblichen Sortimenten. Im Herbst folgen Chrysanthemen und bereits relativ früh Poinsettien. Fast ganzjährig im Anbau sind Kalanchoë in verschiedenen Sorten.

In Rain am Lech errichtete die Gärtnerei Hartmann bis heute eine knapp neun Hektar große Gewächshausfläche, die in 16 Kulturbereiche aufgeteilt ist. Geleitet wird das Unternehmen von Hans und Johannes Hartmann, die die Produktion weitgehend auf die Wünsche von Dehner ausrichten.

Die Produktion bei Hartmann ist so ausgerichtet, dass grundsätzlich pro Satz mindestens 8.000 Pflanzen angebaut werden, um eine uniforme Pflanzenqualität zu erzeugen.

Gärtnerei Seidl: Zweigbetrieb in der Gärtnersiedlung

Auch die Gärtnerei Seidl mit Stammbetrieb in Pförring, knapp 100 Kilometer nördlich von München, hat sich einen weiteren Betrieb in Rain am Lech aufgebaut. Begonnen hatten die Vorfahren einst mit dem Anbau von Gemüse, sind aber später auch in die Produktion von Kräutern eingestiegen. Vor rund 20 Jahren war es der Vater des heutigen Inhabers, Josef Seidl senior, der durch gute Kontakte zu Dehner in Rain am Lech einen Zweigbetrieb aufbaute.

Dort stehen ebenfalls Kräuter im Fokus, darüber hinaus blühende Topfpflanzen. Dem Bedarf der Firma Dehner angepasst stehen bei den blühenden Zierpflanzen verschiedene Frühjahrs- und Sommerblüher im Vordergrund. Die Produktion findet unter einer Hochglasfläche von 35.000 Quadratmeter statt. Außerdem werden Kräuter im Freiland auf einer Fläche von 15.000 Quadratmeter produziert.

„Greenbar-Küchengarten“ von Dehner übernommen

Mit dem Vierkanttopf hat die Gärtnerei Seidl ein System entwickelt, das es dem Kunden ermöglicht, Kräuter in diesen Töpfen in der Küche, auf der Terrasse oder dem Balkon weiter zu kultivieren. Zu dem System gehört ein Gefäß, das einem Balkonkasten ähnelt und in das drei Vierkanttöpfe mit den ausgewählten Pflanzen eingestellt werden können.

Diese Idee der Gärtnerei Seidl wurde von Dehner übernommen und seit dem Sommer 2017 in den Gartencentern angeboten. Der „Greenbar-Küchengarten“ hat einen hohen Zierwert und ermöglicht es den Kunden, jederzeit frische Kräuter zu ernten. Natürlich ist es auch möglich, abgeerntete Töpfe durch neue zu ersetzen.

Ron Kuiper: von den Niederlanden nach Rain am Lech

Schon lange ist der niederländische Gärtnereibesitzer Ron Kuiper Lieferant bei Dehner. Aufgrund der guten Zusammenarbeit hatte auch er beschlossen, sich gemeinsam mit seinem Sohn Thijs der Gärtnersiedlung Rain am Lech anzuschließen und damit in nächster Nähe zu Dehner seine Produkte anzubauen. Schwerpunkte seines Programms sind Beet- und Balkonpflanzen sowie Sommerblumen, aber auch blühende Topfpflanzen wie Poinsettien.

Eine Spezialität bei K&K ist die Produktion von Grünpflanzen. Große Sortimente werden produziert und bestens organisiert durch die Gärtnersiedlung an die Gartencenter von Dehner ausgeliefert. Neben bekannten Gattungen und Arten gibt es auch Besonderheiten, die zum Teil aus Südamerika importiert und bei K&K fertigkultiviert werden. Pflanzen der Gattung Beaucarnea etwa werden in größeren Mengen als bewurzelte Stammstücke mit mehreren Austrieben nach Rain geliefert.

Mehr zu den drei Betrieben in der Gärtnersiedlung Rain am Lech lesen Sie in der Gärtnerbörse 12/2018, die Sie im TASPO Online-Shop abrufen können.