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Weiter Versicherungsschutz für vorübergehend Beschäftigte

Personen, die nur vorübergehend und im Rahmen von familiärer Hilfe oder von Nachbarschaftshilfe unentgeltlich in einem landwirtschaftlichen Unternehmen tätig sind, sollen nun doch auch in Zukunft bei Unfällen Versicherungsschutz genießen (siehe TASPO 33/07, Seite 3). Darauf haben sich die zuständigen Bundesressorts bei der Abstimmung ihres Gesetzentwurfs zur Modernisierung des Rechts der landwirtschaftlichen Sozialversicherung (LSVNG) verständigt. Die Regierung erfüllt damit Forderungen aus den Reihen der Koalition und der Opposition sowie des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Noch nicht entschieden ist allerdings, ob diese Vorschrift noch vor der Kabinettsentscheidung insofern modifiziert wird, als Rentner vom Versicherungsschutz ausgenommen werden, wenn sie nur sporadisch im Betrieb mithelfen. Eine generelle Herausnahme der Altenteiler aus dem Versicherungsschutz lehne man hingegen ab, heißt es im Bundeslandwirtschaftsministerium. Ob eine solche weitergehende Regelung im Zuge des parlamentarischen Verfahrens noch auf die Tagesordnung kommt, bleibt abzuwarten.